Fast drei Jahre abstinent: Kerstin Ott wäre fast rückfällig geworden
Schlagersängerin Kerstin Ott, die sich die Brüste hat verkleinern lassen, stand vor Kurzem kurz vor einem Rückfall in alte Suchtmuster. Wie die Sängerin im Gespräch mit der „Bild“ erklärte, war die Sehnsucht nach Alkohol und Zigaretten rund um ihren dreijährigen Jahrestag ihrer Alkoholabstinenz am 10. Juli plötzlich wieder enorm groß. In einem schwachen Moment kaufte sie sich sogar eine Flasche Wodka, um wie früher zu feiern.
Sängerin Kerstin Ott kämpfte gegen Alkoholverlangen an
Zwei Wochen lang kämpfte Kerstin Ott, die über einen peinlichen Moment auf der Bühne gesprochen hat, mit dem intensiven Wunsch nach Alkohol und Tabak an lauen Sommerabenden. Schließlich gab sie dem Druck nach und besorgte sich ihr früheres Lieblingsgetränk. Die Erleichterung blieb beim Kauf jedoch aus.
Im Interview mit der „Bild“ beschreibt Ott diesen Moment: „Als ich die Flasche gekauft hatte, empfand ich nicht das Gefühl, das mein Suchtgedächtnis mir versprochen hatte. Keine Vorfreude. In dem Moment, als ich das eingekauft habe, bin ich traurig geworden.“
Kerstin Ott gesteht sich ein: „Ich hab' einfach ein Alkoholproblem gehabt“
Der Ausstieg aus dem Alkoholkonsum war für die heute 44-Jährige eine bewusste Lebensentscheidung. Gegenüber der „Bild“ gestand die Künstlerin rückblickend: „Ich hab‘ einfach ein Alkoholproblem gehabt.“
Den ersten Impuls für die radikale Umstellung gab ihre Ehefrau Karolina, woraufhin Ott ebenfalls mit dem Rauchen aufhörte und vegan wurde. Der körperliche Entzug verlief jedoch keineswegs reibungslos und brachte schwere seelische Krisen mit sich. Kerstin Ott, die nach dem Anschlag auf den CSD mit Rechtsextremisten abrechnete, erinnert sich an die optischen Veränderungen im ersten Jahr und sagt: „Ich bin immer fetter geworden.“ Heute ist sie trotz aller Rückschläge glücklich und mit ihrem gesunden Lebensstil sehr zufrieden.