FC Barcelona: Adeyemis perfekte Premiere - Böse Pfiffe für Atléticos Álvarez
Der Ex-Dortmunder Karim Adeyemi hat ein traumhaftes Pflichtspieldebüt im Trikot des FC Barcelona gefeiert. Der 24-Jährige erzielte in der spanischen LaLiga beim deutlichen 5:0 (2:0)-Auswärtssieg gegen den FC Elche den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 (45.+3). Trainer Hansi Flick stellte Adeyemi, der im Sommer für 22 Millionen Euro von Borussia Dortmund kam, von Beginn an auf. Für die weiteren Tore beim souveränen Erfolg des spanischen Meisters sorgten Raphinha (14., Elfmeter/67.) sowie Fermín López (71./79.).
Sorgen machen muss sich Flick allerdings um Weltmeister Gavi, der mit frisch pink gefärbten Haaren auflief und sich kurz vor Adeyemis Treffer bei einem Zweikampf verletzte und ausgewechselt werden musste. In der Tabelle belegt Barcelona den vierten Platz. Allerdings hat Barça am ersten Spieltag pausiert und damit eine Partie weniger absolviert als Spitzenreiter FC Sevilla (sechs Punkte) sowie die Verfolger Deportivo Alavés und Atlético Madrid (jeweils vier Punkte).
Alvarez wird von Atlético Madrids Fans böse ausgepfiffen
Atléticos wechselwilliger Stürmerstar Julian Alvarez ist von den eigenen Fans beim Heimspiel gegen den FC Villarreal (2:2) übel ausgepfiffen worden. Schon als der Name des 26 Jahre alten Angreifers bei den Aufstellungen verkündet wurde, gab es ein Pfeifkonzert von den Rängen. Auch bei seiner Einwechslung in der 66. Minute brachten etliche Anhänger lautstark ihren Unmut zum Ausdruck. Nach der Partie lief Alvarez allein Richtung Kabine, dabei flog ihm von der Tribüne aus noch ein Atlético-Schal vor die Füße.
Alvarez würde gern zum FC Barcelona wechseln. Schon seit Wochen wird über einen möglichen Transfer des argentinischen Nationalspielers spekuliert, die Madrilenen wollen ihn aber nicht zum Rivalen ziehen lassen.
Simeone erklärt: Darum ging Alvarez allein in die Kabine
„Wenn Atlético Madrid einen Titel gewinnen will, müssen wir geschlossen auftreten. Wir brauchen Stürmer – und zwar erstklassige Stürmer. Um das zu erreichen, müssen wir alle entsprechend arbeiten. Wir haben das und wir müssen es pflegen“, sagte Atlético-Trainer Diego Simeone nach der Partie gegen Villarreal, dem ersten Pflichtspiel für Alvarez seit der WM im Sommer.
Dass dieser nach dem Abpfiff nicht mit seinen Teamkollegen zu den Fans, sondern auf direktem Weg in die Katakomben ging, sei eine Entscheidung des Vereins gewesen, erklärte Simeone zudem. Alvarez’ Vertrag in Madrid läuft noch bis 2030, sein Marktwert liegt bei 120 Mio. Euro.