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FC Bayern: Bayern-Boss wird wegen Eberl-"Nonsens" deutlich

Sport

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat sich zu der vermeintlichen Mail-Affäre rund um Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern geäußert.

"Das war eine komplette Nonsens-Diskussion, ob einer in cc steht oder nicht", sagte Dreesen im "Doppelpass" von "Sport1". "Daraus sind Sachen gemacht worden, die waren wirklich falsch."

"Bild" hatte im vergangenen Sommer rund um den Transfer-Poker um Nick Woltemade berichtet, Dreesen sei der Absender einer Mail an den VfB Stuttgart gewesen, Eberl habe lediglich in cc gestanden. Diese Tatsache wurde als Entmachtung des eigentlichen Kaderplaners beim FC Bayern gedeutet.

"Wobei das natürlich Quatsch ist", betonte Dreesen. "Wir haben uns aufgeteilt. Und damit der andere informiert ist, setzt du ihn eben mit in die Mail. Das ist etwas völlig Normales."

Der 59-Jährige ergänzte: "Die Frage ist eher: Wer ist daran interessiert, so etwas in die Öffentlichkeit zu bringen und daraus eine Geschichte zu machen? Derjenige will demjenigen schaden. Wir wissen nicht, wer das gemacht hat."

Zum Vollzug in der Causa Woltemade kam es zwischen den Schwaben und dem FC Bayern letztlich nicht. Der Nationalstürmer wechselte für 75 Millionen Euro in die Premier League zu Newcastle United. Dort verpasste er zunächst den Durchbruch und wurde in diesem Sommer an Juventus Turin ausgeliehen.

FC Bayern kann "jeden Spieler kaufen", aber ...

Die Konkurrenzsituation mit den Engländern ist beim FC Bayern allgegenwärtig. In Sachen Transfersummen sorge die Premier League für "unglaubliche Zahlen", konstatierte Dreesen. "Die werden wir nicht erreichen können – und brauchen wir auch nicht zu erreichen."

Die Antwort des FC Bayern sei es, "erstens, nicht zu jammern. Und zweitens: kreativ zu sein und unsere Möglichkeiten zu nutzen. Und letzten Endes ist es Kostendisziplin. Wir können es uns nicht leisten, zu viele Fehler zu machen und zu viel Geld auszugeben an Stellen, wo wir es besser nicht tun."

Der FC Bayern könne zwar "jeden Spieler kaufen, den wir wollen", so Dreesen, Aber er betonte: "Wir wollen uns nicht jeden leisten! Das ist übrigens der Grund gewesen, warum wir uns Woltemade nicht gekauft haben."

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