FC Bayern ebenfalls betroffen: Millionen-Beben beim VfB Stuttgart?
Neben dem FC Bayern ist auch der VfB Stuttgart potenziell von der großen Krise beim wankenden Automobilgiganten Volkswagen betroffen. Wie ist der Stand bei den Schwaben?
Dem "kicker" zufolge ist ein Verkauf der VfB-Anteile von VW-Tochter Porsche derzeit kein so konkretes Thema, wie es anderslautende Gerüchte zuletzt nahelegten. Es sei jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass es in Zukunft zu diesem Schritt komme, heißt es weiter.
"Porsche überprüft grundsätzlich kontinuierlich sein Beteiligungs-Portfolio. Aktuell gibt es jedoch keine Gespräche zu einer möglichen Veräußerung der Beteiligung an der VfB Stuttgart AG", heißt es in einem Statement, welches das Unternehmen dem Fachmagazin auf Anfrage übermittelte.
Porsche hält seit 2024 10,4 Prozent der VfB-Anteile. Für den Einstieg flossen damals rund 40 Millionen Euro an den Klub.
Ein Paket von weiteren 60 Millionen Euro umfasst das Sponsoring des Autobauers aus Zuffenhausen, unter anderem über die (inzwischen ehemalige) Firmentochter MHP als Namensgeber der Stuttgarter Arena sowie im Nachwuchsbereich.
Neben VfB Stuttgart auch FC Bayern betroffen
Auch bei VfB-Konkurrent FC Bayern hält VW über Audi indirekt Anteile. Zuletzt vermeldete "Bild", eine Vorentscheidung über das weitere Engagement der Ingolstädter beim deutschen Rekordmeister werde im Sommer 2027 fallen.
Es sei demnach "wahrscheinlich", dass der 2029 endende Vertrag von Audi mit dem FC Bayern nicht verlängert werde. BMW gilt als möglicher Nachfolger.
Audi ist mit 8,33 Prozent an der Kapitalgesellschaft des Klubs beteiligt. Derzeit fließen geschätzte 45 Millionen Euro pro Jahr für das Engagement als Sponsor.
Hinter dem möglichen Millionen-Beben beim FC Bayern und auch beim VfB steckt die wirtschaftliche Krise, in der sich VW befindet.
Im Rettungsplan des Aufsichtsrats des Wolfsburger Konzerns heißt es, Beteiligungen an Fußballvereinen seien "grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030".