FC Bayern | Eberl bestätigt Gespräche: Millionen-Flop vor Abgang
Noch etwas mehr als zwei Wochen bleiben den Verantwortlichen des FC Bayern, um im Kader Platz zu schaffen, schließlich stehen in Bryan Zaragoza, Sacha Boey und Joao Palhinha drei teure Profis ohne sportliche Perspektive im Aufgebot des deutschen Rekordmeisters. Bei Letzterem deutet sich nun immerhin eine zeitnahe Lösung an. Nachdem ein Transfer zu Aston Villa zuletzt nicht zustande gekommen war, scheint Joao Palhinha einen anderen Weg Richtung Premier League zu gehen: Der portugiesische Nationalspieler gilt als Top-Kandidat bei Newcastle United. Im Telekom Cup gegen RB Leipzig (3:1) fehlte der 31-Jährige am Samstag bereits, obwohl keine Verletzung vorlag. "Es gibt Verhandlungen und es sind Verhandlungen, die zu einem Transfer führen können. Deswegen wollten wir auch kein Risiko eingehen", begründete Sportvorstand Max Eberl den Verzicht auf Palhinhas Dienste. Auch wenn der Funktionär nicht verriet, mit wem derzeit gesprochen wird, dürfte es sich um Newcastle handeln, auch wenn sich Benfica ebenfalls noch Hoffnungen machen soll. Die Magpies sind nach dem Abgang Bruno Guimaraes, der sich Meister Arsenal anschloss, auf der Suche nach einem neuen Sechser. In München werden rund 25 Millionen Euro für Palhinha aufgerufen - eine Summe, die Newcastle nach den jüngsten Einnahmen problemlos stemmen könnte. Gegenüber "FCBinside" sagte Eberl zum Stand der Verhandlungen: "Es ist ein langwieriger Prozess, wenn ich das so beschreiben kann. Ohne, dass ich jetzt schon etwas verkünden kann." Sonderlob für Palhinhas Einstellung beim FC Bayern Der Rückkehrer, der in der Vorsaison an Tottenham verliehen worden war, habe sich in der Vorbereitung "absolut professionell" verhalten und stets "100 Prozent" gegeben, lobte Eberl. Selbiges gelte für Sachs Boey. "Bei Joao ist die Sache schon etwas weiter, deswegen haben wir so gehandelt", bezog er sich auf das Fehlen des Routiniers gegen Leipzig. Erst vor zwei Jahren war der Portugiese für 51 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt, dort jedoch komplett gefloppt.