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FC Bayern: Einigung im Poker um Alexander Nübel?

Sport

Das Kapitel beim FC Bayern dürfte für Torhüter Alexander Nübel in diesem Sommer enden. Nach der Leihstation beim VfB Stuttgart strebt der Rekordmeister wohl eine endgültige Trennung an. Die Spur in die Türkei nimmt nun weiter an Fahrt auf.

Wie der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu vermeldet, hat sich Nübel mit dem dortigen Top-Klub Besiktas auf einen Wechsel verständigt. Sein Berater soll demnach die letzten Tage in Istanbul verbracht haben.

Am Wochenende habe es eine umfassende Einigung auf einen Vierjahresvertrag plus Option auf eine weitere Saison gegeben, berichtet auch "Sports Digitale".

Mit dem FC Bayern befinde sich Besiktas nunmehr in den Verhandlungen über die Ablöse. Das erste Angebot aus der Türkei soll eine Sockelablöse von fünf Millionen Euro vorsehen, weitere fünf Millionen Euro könnten demnach über Bonuszahlungen hinzukommen.

Die "Sport Bild" hatte zuletzt bestätigt, dass es zwischen Nübel und Besiktas kürzlich Gespräche gegeben hat. Letzte Woche hieß es aber noch, dass der Schlussmann auf Offerten größerer Klubs warten wolle.

FC Bayern setzt auf bewährtes Torwart-Trio

Der Wunschpreis in München soll derweil bei bis zu 20 Millionen Euro liegen, hieß es in der "Sport Bild" weiter. Gleichwohl dürfte es oberste Priorität an der Säbener Straße sein, das üppige Gehalt des 29-Jährigen einzusparen.

Rund elf Millionen Euro pro Jahr verdient Nübel derzeit angeblich beim FC Bayern.

"Sky" zufolge hat Bayerns Sportvorstand Max Eberl schon vor Wochen Kontakt zu Nübel-Berater Stefan Backs aufgenommen und klargestellt, dass man nicht mehr mit dem Keeper plant.

Dass ein Abschied nicht schon längst beschlossene Sache ist, soll beim FC Bayern durchaus für Verstimmungen gesorgt haben.

Klar ist: Das Münchner Torwart-Team für die kommende Saison steht bereits. Stammkeeper bleibt Manuel Neuer, sein Backup Jonas Urbig, die Nummer drei Routinier Sven Ulreich.

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