FC Bayern: Erste Fotos von Bryan Zaragoza in München - Was Eberl will, was der Spieler will!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen München – Er ist wieder da – doch wie geht es für ihn weiter? Am Freitag um 8.35 Uhr beobachtete BILD, wie Bryan Zaragoza (24) mit seinem Dienstwagen in die Tiefgarage des Bayern-Geländes an der Säbener Straße fuhr. Es ist das erste Foto des 1,64 Meter kleinen Flügelflitzers seit seiner Rückkehr nach München. Nachdem er in der Rückrunde an die AS Rom verliehen war und die Italiener die rund 13 Mio. Euro teure Kaufoption nicht aktivierten, trat Zaragoza bereits am 20. Juli wieder beim deutschen Rekordmeister an, bei dem er noch einen gültigen Vertrag bis 2029 hat. Fürs Comeback! Bayern-Rückkehrer arbeitet extra hart Seitdem ist der dreimalige Nationalspieler Spaniens ein Dauergast in der Bayern-Zentrale. BILD erfuhr: Zaragoza ist morgens stets einer der ersten Spieler an der Säbener Straße und fährt am Nachmittag meist erst als einer der letzten wieder weg, da er regelmäßig zwei Reha-Einheiten pro Tag einlegt. Hintergrund: Der flinke Offensiv-Wirbler will sich so schnell wie möglich von seiner Knie-Entzündung erholen, wegen der er die letzten Spieltage der vergangenen Spielzeit verpasste und in der bisherigen Saisonvorbereitung der Bayern auch noch nicht mit dem Team trainieren konnte. Aktuell macht Zaragoza auf seinem Weg zum Comeback wichtige Fortschritte: Nachdem er zuletzt noch ausschließlich im Kraftraum und auf dem Laufband trainiert hatte, konnte er am Freitag erstmals wieder auf dem Platz arbeiten. Um 9.34 Uhr kam er mit Reha-Chef Benjamin Sommer (44) für eine Lauf-Einheit raus. Doch wie geht es für den Bayern-Rückkehrer weiter, sobald er fit ist? Bayern will Zaragoza verkaufen Nach BILD-Informationen ist die Zaragoza-Zukunft derzeit völlig offen! Sportvorstand Max Eberl (52) erklärte am Mittwoch zwar knallhart, dass der einstige Wunschspieler, der im Februar 2024 für insgesamt rund 18 Mio. Euro von Sportdirektor Christoph Freund (49) aus Granada geholt worden war, in den Plänen von Double-Trainer Vincent Kompany (40) keine Rolle spielt. Doch der stolze Spanier will sich nicht einfach verjagen lassen! Wie „Sky“ zuerst berichtete, ist in Zaragoza zuletzt wieder die Bereitschaft gereift, um einen Platz im Bayern-Kader zu kämpfen – trotz der Bosse-Ansagen. Zwar verschließt er sich einem Wechsel nicht komplett, gesprächsbereit ist er aber nur bei einem Top-Angebot. Eine Rückkehr in seine Heimat wäre in diesem Fall seine absolute Priorität. So ist der Stand bei Zaragoza In Spanien gibt es auch durchaus Interessenten wie Espanyol Barcelona. Aber: Bis dato gab es keine konkreten Verhandlungen, die den Spieler hätten überzeugen können (Marktwert laut „transfermarkt.de“: 8 Mio. Euro). Eine Millionen-Ablöse können bzw. wollen die meisten Klubs nicht stemmen, das Gleiche gilt für Zaragozas Top-Gehalt von rund vier Mio. Euro pro Jahr. Stand jetzt ist also nicht abzusehen, ob bis Ende des Sommer-Transferfensters am 1. September noch eine Kauf- oder Leih-Offerte hereinkommt, die den FC Bayern zufriedenstellt – und vor allem Zaragoza von einem erneuten Abgang überzeugt. Für den Spieler und sein Umfeld ist derzeit nur klar: Verlorene Monate wie zuletzt in Rom (nur sechs Einsätze) soll es nicht mehr geben. Super-Sprinter Zaragoza will mit voller Fitness dann wieder durchstarten!