FC Bayern: Ex-Boss Rummenigge mischt sich in Olise-Debatte ein
In zwei Jahren reifte Michael Olise beim FC Bayern zu einem der besten Spieler der Welt. So überzeugend der Franzose auf dem Platz ist, so sehr spaltet er die Meinungen abseits des Grüns. Für Karl-Heinz Rummenigge ist das aber nebensächlich.
Olise fällt beim FC Bayern außersportlich immer wieder durch seine sehr betont lockere Art auf. Zudem verzichtete der Franzose zuletzt auf Interviews und schickte lieber Jamal Musiala vor.
Während einige Fans denken, dass Olise seine gewollte Coolness etwas zu sehr auf die Spitze treibt, sehen wieder andere vor allem das, was Olise auf dem Rasen zeigt. Zu diesen Fans gehört auch Karl-Heinz Rummenigge.
"Ich bevorzuge es, dass Spieler auf dem Spielfeld alles geben, statt in Interviews. Nach meiner Meinung haben einige Medien daraus eine Kampagne gemacht. Soweit ich weiß, hat er keine vertragliche Verpflichtung, viele Interviews zu geben", so der frühere Vorstandschef des Rekordmeisters im Interview bei der "Abendzeitung".
Rummenigge sieht Olise ganz vorne
Weil sich bereits in diesem Sommer hartnäckige Wechselgerüchte rund um den französischen Superstar rankten, werden die Bayern laut Rummenigge irgendwann reagieren müssen.
"Sein Vertrag läuft bis 2029. Eines Tages muss sich der Verein mit ihm zusammensetzen und ihm einen angemessenen neuen Vertrag anbieten", so Rummenigge.
Lohnen würde sich dies auf jeden Fall, da ist sich der ehemalige Bayern-Boss sicher. "Olise ist hervorragend auf seiner Position. Es gibt zwei herausragende Spieler auf dieser Position: Michael Olise und Lamine Yamal. Im Moment würde ich sogar sagen, dass Michaels Spiel reifer ist", lobte Rummenigge den Franzosen.
Mit seiner Begeisterung für den Flügelspieler ist Rummenigge nicht alleine, wie er verrät. "Übrigens sind Michael Olise und Harry zwei absolute Favoriten in meiner Familie – alle meine Enkel tragen entweder Olises oder Kanes Trikots."