FC Bayern | Ex-DFB-Star sieht schwarz für alle Bayern-Gegner: "Fast unmöglich, besser zu sein"
Der Meisterschaftskampf in der Fußball-Bundesliga ist für gewöhnlich eine ziemlich langweilige Angelegenheit. Wenn sich der FC Bayern nicht selbst ein Bein stellt, hält er am Ende in der Regel auch die Schale in den Händen. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sieht jetzt und auch in Zukunft schwarz für die Gegner des deutschen Rekordmeisters.
Die Meisterliste der Fußball-Bundesliga ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Bayernliste. 13 der letzten 14 Titel gingen nach München. So eintönig geht es in keiner anderen europäischen Top-Liga zu. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger fürchtet, dass sich daran auch nichts ändern wird.
Mittlerweile sei es noch schwieriger als zu seiner Zeit, den Münchnern den Titel streitig zu machen, sagte Hitzlsperger im Interview mit dem Portal "Bavarian Football Works". "Weil die Ungleichheit immer größer wird", begründete er seine Einschätzung.
Hitzlsperger: Bayern hat den besten Kader und trotzdem ...
"Sie haben einen Kader von 20 bis 25 Spielern, die einfach unglaublich sind", stellte der Ex-Profi fest. Dazu mache auch Trainer Vincent Kompany noch einen extrem guten Job. "Sie haben den besten Kader und trotzdem haben sie diesen Hunger, in jedem Spiel hart zu arbeiten."
Er habe das Saisoneröffnungsspiel gegen den VfB Stuttgart live gesehen. "Selbst wenn sie mit einem Tor zurückliegen, kommen sie zurück. Jeder einzelne Spieler versteht, dass er den Unterschied machen kann. Was auch immer sie tun, ist wichtig für die Mannschaft und sie verlassen sich nicht auf jemand anderen", meinte der 44-Jährige.
Zu seiner aktiven Zeit sei das noch ein bisschen anders gewesen. "Dort gab es immer dieses eine Jahr, wo man sich reinschleichen konnte, was auch passiert ist." Nun werde das aber immer "härter und härter".
Wenn er sich den FC Bayern der Gegenwart anschaue, "ist es fast unmöglich, sie zu knacken und über 34 Spiele besser als sie zu sein", sagte Hitzlsperger.