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FC Bayern feiert Jamal Musiala, nächste Schalke-Gala in Berlin? Der Sport-Tag am Freitag, den 11. September 2026

Sport

Der Sport-Tag

"Wachsende Irritationen" um Klopp-Vertrauten beim DFB

Als Jürgen Klopp seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund unterzeichnete, nahm der neue Bundestrainer durchaus überraschend Marc Kosicke mit zum DFB. Der Berater und enge Vertraute des 59-Jährigen sollte als "Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation" zum Team des gebürtigen Stuttgarters gehören. Einem Medienbericht zufolge wirft die Personalie aber intern große Fragen auf.

Laut der "Süddeutschen Zeitung" ist von "wachsenden Irritationen" beim DFB die Rede. Demnach habe der Aufsichtsrat des Verbandes "keine detaillierten Angaben" zu dem Engagement von Marc Kosicke bekommen und sei bei der Personalie "überrumpelt worden". Für viele Mitglieder des Gremiums sei es überraschend gewesen, dass Jürgen Klopp seinen engen Vertrauten mit zur Nationalmannschaft gebracht hat.

Welche Aufgaben die rechte Hand Klopps beim DFB übernehmen soll, das gibt demnach intern ebenfalls Rätsel auf. Hinzu kommt laut der "SZ", dass auch die Nebentätigkeiten des 55-Jährigen als Berater für Rätselraten in Frankfurt am Main sorgen. So ist unklar, ob Kosicke bei der Onside Sports GmbH, die auf die Organisation von Testspielen und Trainingslagern spezialisiert ist, weiterhin seine Finger im Spiel hat. Den Recherchen der Tageszeitung zufolge ist der Klopp-Vertraute dort weiter als Gesellschafter geführt.

US Open bekommen Kampf der Gigantinnen

Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina spielen als die beiden aktuell besten Tennisspielerinnen der Welt im Finale der US Open um den Titel. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne setzte sich die Weltranglistenerste Sabalenka im ersten Halbfinale gegen die Amerikanerin Jessica Pegula souverän mit 7:5, 6:2 durch.

Anschließend folgte ihr die Kasachin Rybakina mit einem umkämpften 3:6, 6:4, 6:4 gegen Coco Gauff. In einer mitreißenden Partie schlug der US-Star zum Entsetzen vieler amerikanischer Fans beim Matchball ihrer Gegnerin einen Überkopfball ins Aus. "Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf", sagte Rybakina. Sie erwartet nun ein packendes Finale gegen Sabalenka: "Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie."

Unabhängig vom Ausgang wird die bisherige Weltranglistenzweite nach dem Turnier Sabalenka als neue Nummer eins der Welt ablösen. Da die Belarussin im vorigen Jahr den Titel in New York holte, wird sie ihre Punkte selbst mit einem erneuten Triumph nicht steigern können.

"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht auf VfL Wolfsburg los

Vor dem Topspiel der 2. Liga zwischen St. Pauli und Wolfsburg am Samstag Abend (20.15 Uhr live bei RTL und Sky sowie im Liveticker bei ntv.de) kritisiert St. Paulis Präsident Oke Göttlich Vereine wie den VfL Wolfsburg. In einem exklusiven Interview mit ntv spricht er von Wettbewerbsverzerrung.

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"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht Wolfsburg an

Deutscher Basketballstar trägt jetzt besondere, "sexy Schuhe"

Knallorange sind die Schuhe von Nyara Sabally, und das Modell hat für den deutschen Basketballstar eine besondere Bedeutung. "Das sind Satous Schuhe. Hat sie vor einem Monat oder so rausgebracht", sagte die 26-Jährige nach dem Halbfinaleinzug mit dem Nationalteam bei der WM in ihrer Heimatstadt Berlin. Satou ist ihre ältere Schwester, sie kann beim Turnier wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung nicht dabei sein.

"Sie verfolgt das alles sehr mit und fiebert auch sehr mit", erzählte Nyara Sabally, die am Donnerstag im Viertelfinale gegen Belgien (93:74) mit einem Double-Double (16 Punkte, 12 Rebounds) geglänzt hatte. Die Schuhe seien "auch einfach sexy, finde ich", so Sabally, "es ist cool, in dem zu spielen. Cool, im Schuh seiner Schwester zu spielen." Satou sei durch die orangenen Treter irgendwie doch mit dabei: "Der Spirit ist da."

Formel-1-Star entschuldigt sich für fragwürdiges Verhalten

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich für sein fragwürdiges Manöver gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton beim Grand Prix von Italien entschuldigt. "Ich bin zu weit gegangen. Wir haben die Situation geklärt", sagte der Monegasse vor dem Rennwochenende in Madrid. Der 28-Jährige hatte Hamilton in Monza kurz nach dem Start weit nach außen gedrängt, sodass der Rekordweltmeister, um eine Kollision zu verhindern, ins Kiesbett auswich und dort mehrere Plätze verlor.

Direkt im Anschluss an das Rennen neigte Leclerc nur bedingt zur Einsicht und hatte mit "wir sind zu weit gegangen" lediglich eine Teilschuld eingeräumt. Wenig überraschend sah Hamilton dies schon während des Rennens anders. "Charles hat mich hinausgedrückt", wütete der Brite, der auch nach dem Rennen merklich angesäuert auf die Aussage Leclercs reagierte: "Ich war in Kurve zwei vorne. Am Scheitelpunkt war ich weiter vorne. Ein 'Wir' gibt es da nicht."

Leclerc beteuerte inzwischen indes, beide Ferrari-Piloten hätten sich ausgiebig ausgesprochen, sodass kein böses Blut zwischen ihnen bestehe oder ihre Beziehung nicht nachhaltig beeinträchtigt sei.

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