FC Bayern: Große Sorgen um Neuzugang Saibari - Frühe Auswechslung im WM-Achtelfinale
Schlechte Nachrichten für die marokkanische Fußball-Nationalmannschaft und den FC Bayern: Shootingstar Ismael Saibari musste im WM-Achtelfinale am Samstag früh verletzt vom Platz. Der 25-Jährige hielt sich im ersten Durchgang des Duells mit Co-Gastgeber Kanada (Endstand: 3:0) nach einem Sprint immer wieder den rechten hinteren Oberschenkel, schließlich sank er zu Boden und schlug die Hände vors Gesicht. Schon nach 22 Minuten war die Begegnung für den völlig geknickten Saibari beendet. Über Art und Schwere der Blessur war zunächst nichts bekannt. Für den Neu-Münchner wurde Soufiane Rahimi (Al-Ain FC) eingewechselt. Am vergangenen Mittwoch hatte Saibari bis 2031 beim FC Bayern unterschrieben, die an die PSV Eindhoven überwiesene Ablösesumme soll rund 55 Millionen Euro betragen. In den ersten vier WM-Partien mit Marokko hatte der Offensivmann drei Tore erzielt, im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande verwandelte er den entscheidenden Elfmeter. Bayern-Neuzugang Saibari droht Zwangspause An der Säbener Straße dürfte Saibaris Verletzung durchaus Sorgenfalten hervorgerufen haben. Womöglich droht dem formstarken Top-Einkauf nun eine Zwangspause. Im Rahmen der Wechsel-Verkündung hatten die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters unter der Woche deutlich gemacht, wie viel sie von ihrem neuen Allrounder halten und wie stolz sie auf den Deal sind. "Wir freuen uns sehr, mit Ismael Saibari einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM für den FC Bayern gewonnen zu haben", schwärmte etwa Sportvorstand Max Eberl: "Solche Transfers entstehen nicht aus dem Moment heraus, sondern aus vorausschauender Arbeit: Entscheidend war, dass wir uns früh bei ihm positioniert haben, weil wir von Ismaels Fähigkeiten wussten und ihm von Beginn an eine konkrete Perspektive bei uns aufzeigen konnten." Auch Saibari war völlig aus dem Häuschen. "Bereits als Kind träumt man, bei einem Verein wie dem FC Bayern einen Vertrag zu unterschreiben - jeder weiß, dass das einer der größten Klubs der Welt ist", wurde der Edeltechniker zitiert. Wenige Tage später dürfte ihm das Lachen erst einmal vergangen sein.