FC Bayern: Ibrahimovic will sich "beweisen und durchsetzen"
Beim FC Bayern scheint ein Verbleib von Youngster Arijon Ibrahimovic inzwischen ausgemachte Sache zu sein. Die Entscheidung ist wohl auch ein Indiz für eine neue Rollenverteilung in der Offensive. "Ich will mich hier beweisen und durchsetzen, so viele Minuten wie möglich sammeln", wird der 20-Jährige von "AZ"-Reporter Maximilian Koch zitiert. Ibrahimovic sei in den Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC Bayern gesagt worden, dass er als Back-up für Stammkraft Luis Díaz vorgesehen sei. "Ich freue mich riesig, dass ich die Chance beim größten Klub der Welt bekomme", so der Offensivspieler glücklich. Zuvor hatte auch der "kicker" berichtet, dass Ibrahimovic in der kommenden Saison reichlich Spielzeit sammeln soll. Auf der linken Außenbahn ist zudem Serge Gnabry nach seinem Comeback eingeplant, nachdem er zuletzt eher im Zentrum agiert hatte. Nach der Verpflichtung von Ismael Saibari herrscht dort aber nun ein Überangebot. Der Neuling wird dem Bericht zufolge mit Harry Kane und Jamal Musiala um die zentralen Positionen konkurrieren. Michael Olise und Lennart Karl sind demnach für den rechten Flügel eingeplant. Diese Aufteilung hat sich laut "kicker" erst im Verlauf des Sommers ergeben. Lange Zeit hatte der FC Bayern demnach eigentlich die Absicht, einen neuen Top-Spieler für die linke Außenbahn zu verpflichten. FC Bayern will im Winter womöglich reagieren In dieser Phase hatte es zum Beispiel intensive Gerüchte um Anthony Gordon gegeben, der inzwischen beim FC Barcelona unterschrieben hat. Erst das Umschwenken auf Saibari habe dann überhaupt wieder die Tür für Ibrahimovic geöffnet. Der Tempo-Dribbler ist nach drei Leihstationen nunmehr als echter Herausforderer eingeplant und soll für den Moment die volle Rückendeckung im Verein genießen. In München spüre die Chefetage beim Nachwuchsspieler "Lust und Motivation", sich endlich durchzusetzen, heißt es. Dem Fachmagazin zufolge sei die kommende Saison gleichzeitig aber die letzte Chance für Ibrahimovic. Bereits im Winter soll die Lage demnach neu bewertet werden. "Bild"-Fußballchef Christian Falk hatte kürzlich noch vermeldet, dass der Youngster bei einem guten Angebot sogar noch in diesem Sommer verkauft werden könnte. Solche Überlegungen scheinen nun vorerst vom Tisch.