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FC Bayern kauft Nene Brown von Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg profitiert

Allgemein

©IMAGO Der FC Bayern hat seinen ersten großen Defensiv-Transfer perfekt gemacht. Der deutsche WM-Teilnehmer Nathaniel Brown kommt von Eintracht Frankfurt, was sich der Rekordmeister eine stattliche Ablöse kosten lässt. Beide Bundesligisten haben sich auf einen Gesamtbetrag von rund 55 Millionen Euro geeinigt, mit einer Grundablöse von 50 Millionen Euro. Die Transferausgaben der Bayern erhöhen sich dadurch auf 102,5 Mio. Euro. Kürzlich war schon der Transfer von Marokkos WM-Star Ismael Saibari für ebenfalls 50 Mio. Euro Ablöse bestätigt worden. Brown erhält in München einen Vertrag bis 2031 und beschert der SGE einen erneuten Transfergewinn, die den 1,76 Meter großen Linksfuß 2024 für eine Grundablöse von 3,5 Mio. Euro vom 1. FC Nürnberg geholt hatte, die durch Boni auf 5,5 Mio. Euro angestiegen ist. Der gebürtige Amberger beerbt bei Aktivierung der Boni Michael Olise als fünftteuersten Zugang der Münchner Klubgeschichte, der 2024 für 53 Mio. Euro von Crystal Palace kam. Im Ranking der teuersten Linksverteidiger der Fußballgeschichte könnte Brown noch von Platz sechs auf vier springen – erst dreimal wurden höhere Summen als 55 Mio. Euro für einen Spieler dieser Position gezahlt, einmal vorher auch schon von den Bayern. „Wir freuen uns sehr, in Nathaniel Brown einen Spieler zum FC Bayern zu holen, der eine rasante Entwicklung genommen hat, trotzdem noch viel Potenzial besitzt und dem die Zukunft gehört“, sagte Sportchef Max Eberl am Freitag. „Er hat bei der WM Akzente gesetzt und gezeigt, warum wir uns schon länger mit ihm befasst haben. Er wird unsere Möglichkeiten in der Defensive und im Mittelfeld erweitern.“ Sportdirektor Christoph Freund ergänzte: „Nathaniel Brown ist vielseitig einsetzbar und bringt ungemein viel Tempo für die Außenbahn mit. Mit seinen 23 Jahren hat er sich bereits zu einem Top-Spieler entwickelt – und er wird sich noch steigern. Wir freuen uns auf Nathaniel, der hier beim FC Bayern weiter wachsen wird.“ Die Chance für einen der besten Vereine der Welt zu spielen, erfülle ihn mit Stolz, betonte Brown. „Zudem komme ich aus Bayern, was es noch spezieller macht. Ich habe immer davon geträumt, auf höchstem Niveau um die größten Titel zu spielen, setze mir die höchsten Ziele und möchte jeden Tag das Maximum aus mir herausholen. Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich schnell ein super Gefühl. Vor allem Vincent Kompany hat mir gezeigt, wie er mich und meine Entwicklung sieht und mich absolut überzeugt.“ Auch Vorstandschef Jan-Christian Dreesen äußerte sich zum Transfer des Nationalspielers: „Nathaniel Brown bringt ein Profil mit, welches im heutigen Fußball sehr gefragt ist. Mit seiner Schnelligkeit und Dynamik hat er sich zuletzt stark entwickelt, und wir alle sind überzeugt, dass er hervorragend zum FC Bayern passt. Gemeinsam wollen wir den nächsten Schritt gehen – und zugleich unterstreicht dieser Transfer unseren Anspruch, junge deutsche Top-Spieler frühzeitig an den FC Bayern zu binden. Das war schon immer Teil unserer DNA und soll auch in Zukunft so bleiben.“ So profitiert der 1. FC Nürnberg von Bayerns Brown-Transfer Der Club profitiert enorm bei diesem Transfer. Laut „Bild“-Infos, die Transfermarkt bestätigen kann, hatte Nürnbergs Ex-Sportdirektor Olaf Rebbe im Dezember 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 12,5 Prozent ausgehandelt. Diese war in der Höhe bis zum 30. Juni gültig. Bei einer Transfersumme von 50 Mio. Euro, die von den Bayern nach Frankfurt fließt, würde der FCN demnach noch einmal 6,25 Mio. Euro zusätzlich kassieren. Einschließlich der bisherigen Ablöse inklusive Boni stünden dann 11,75 Mio. Euro zu Buche, was Brown sogar zum drittteuersten Nürnberger Abgang machen würde. „Wir haben da Gott sei Dank noch ein paar Eisen im Feuer“, deutete FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou zuletzt weitere Einnahmen an. Rebbe, der mittlerweile Sportchef bei Holstein Kiel ist, sagte auf Transfermarkt-Anfrage: „Nenes Talent war schon in Nürnberg offensichtlich. Dass er innerhalb von zweieinhalb Jahren aber so eine überragende Entwicklung genommen hat, ist außergewöhnlich. Erst die Einsatzzeiten in der Bundesliga, dazu in der Europa League sowie Champions League und Berufung in die Nationalelf inklusive WM-Nominierung. Mit dem Wechsel zu den Bayern wartet nach der WM die nächste Herausforderung auf Nene und auch die wird er meistern. Das hat er sich hart erarbeitet und verdient – dazu gratuliere ich ihm.“ Verkaufskandidaten beim FC Bayern: Auch Davies im Fokus Den Weg aus Frankfurt nach München traten bislang erst drei Spieler an, zuletzt Sebastian Rode 2014 ablösefrei. Die Hessen erzielen mit dem lukrativen Brown-Transfer die viert- oder fünfhöchsten Transfereinnahmen ihrer Geschichte. Gegenfinanzieren könnten die Bayern den Brown-Transfer mit Abgängen. Laut dem „Kicker“ stehen sechs Spieler auf der Verkaufsliste des Rekordmeisters: die Innenverteidiger Min-jae Kim und Hiroki Ito sowie die Leihrückkehrer Alexander Nübel (VfB), Sacha Boey (Galatasaray), João Palhinha (Tottenham) und Bryan Zaragoza (AS Rom). Dieses Sextett hat unter Trainer Vincent Kompany begrenzt Aussicht auf Spielzeit und soll in diesem Sommer verkauft werden. Nach Browns Ankunft könnte auch der bis 2030 gebundene und rund 15 Mio. Euro pro Jahr verdienende Linksverteidiger Alphonso Davies auf dem Transfermarkt landen. Der „Sport Bild“ zufolge ließ dessen Verletzungsanfälligkeit bei Kompany den Gedanken reifen, dass es Bedarf auf der Position geben dürfte. Deshalb stehe auch ein Verkauf des Kanadiers, der nach einem zähen Vertragspoker im Februar 2025 bis 2030 verlängert hatte, im Raum. Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Transfermarkt als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Transfermarkt hier als bevorzugte Quelle hinzu.

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