FC Bayern: Klartext von Eberl - Transfer-Ansage an Palhinha, Boey und Zaragoza!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Rottach-Egern – Die nächste deutliche Ansage für die Verkaufskandidaten des FC Bayern! Bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown (23/kam für 50 Mio. Euro plus 5 Mio. Boni von Eintracht Frankfurt) sprach Sportvorstand Max Eberl (52) Klartext zur Situation der zuletzt ausgeliehenen Soll-weg-Stars João Palhinha (31/war in Tottenham), Sacha Boey (25/in der Rückrunde bei Galatasaray Istanbul) und Bryan Zaragoza (24/AS Rom). Die drei Leih-Rückkehrer haben keine Zukunft in München und sollen sich einen neuen Klub suchen! Knallhart-Klartext von Eberl Der Bayern-Boss: „Das haben wir ganz offen kommuniziert, dass wir mit Sacha, Bryan und João drei Spieler haben, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben. Sie haben einen Vertrag beim FC Bayern – das haben wir auch zu respektieren, den haben wir beide unterschrieben. Trotzdem glaube ich, dass für die Drei die Zukunft beim FC Bayern keine sein wird.“ Damit fahren Eberl und Christoph Freund (49) auch öffentlich eine Linie. Der Sportdirektor hatte am Samstag nach der Testpleite beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (1:2) gesagt: „Sie wissen Bescheid. Sie trainieren jetzt mit, aber sie werden in unserer Planung keine große Rolle mehr spielen. Sie sind gute Spieler, sie trainieren ordentlich, sie werden jetzt dabei bleiben. Aber der Plan ist, dass sie die nächsten Schritte woanders gehen.“ Eberl macht Druck auf Palhinha, Boey und Zaragoza Doch direkt danach hatte Palhinha am Samstag überraschend verkündet: „Ich möchte meine Position hier behalten.“ BILD enthüllte im Anschluss, dass der Portugiese den Gedanken nie ganz aufgegeben hatte, sich doch noch in München durchsetzen zu können. Dazu hatte er im Training Vollgas gegeben und sich immer mehr mit einem Verbleib in München angefreundet – auch, weil Gespräche mit Sporting und Benfica Lissabon sowie Aston Villa bisher keine Einigung brachten. Doch nun macht Eberl weiter Druck auf Palhinha, Boey und Zaragoza! Am Tegernsee betonte der Sportvorstand am Mittwoch: „Wenn sich dann einer entscheidet hier zu bleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird. Unser Kader steht, wie wir ihn aufgestellt haben – da spielen die drei keine Rolle.“ Wie viel bekommt Bayern für die drei Soll-Weg-Profis? Für Palhinha hatte Eberl vor zwei Jahren 49,5 Mio. Euro an den FC Fulham bezahlt. Freund hatte Boey im Januar 2024 für 30 Mio. Euro von Galatasaray geholt und Zaragoza für insgesamt 18 Mio. Euro aus Granada. Zusammen kostete das Trio fast 100 Mio. Euro! Was bekommt Bayern jetzt noch? Bei Palhinha sollen rund 25 Mio. Euro gefordert sein, bei Boey beharrt Bayern auf 15 Mio. Euro Ablöse und bei Zaragoza gab es noch keine intensiven Gespräche. Am liebsten hätten die Münchner rund 50 Mio. Euro für das Trio – also die Hälfte der bezahlten Gesamt-Ablöse. Realistisch scheint aber eher knapp ein Drittel, also rund 35 Mio. Euro. Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen (58) hofft auf Verkäufe in La Liga und die Serie A: „Wenn sie mal von den Engländern absehen, dann sehen sie, dass in Spanien und Italien bisher relativ wenig passiert ist.“ Oder werden es am Ende doch wieder nur Leihgeschäfte mit erneuten Kaufoptionen? Auf die Möglichkeit angesprochen sagte Freund am Samstag bereits: „Das ist nicht unser Plan, aber wir schließen aktuell gar nichts aus. Beide (Palhinha und Boey; Anm. d. Red.) sind sehr interessante Spieler, die einen Markt haben. Ich glaube, die stehen vielen Mannschaften gut zu Gesicht.“ Nur nach Meinung der Bosse dem FC Bayern nicht mehr!