FC Bayern: Manuel Neuer lässt mit Schalke-Aussagen aufhorchen
Der FC Schalke 04 ist nach drei Jahren in der 2. Bundesliga zurück in Deutschlands höchster Spielklasse - ganz zur Freude von Manuel Neuer. Der Keeper des FC Bayern fiebert dem Gastspiel bei seinem früheren Arbeitgeber entgegen. Schon am 2. Spieltag ist es so weit: Dann gastiert Bayern München im ersten Auswärtsspiel der Saison bei Aufsteiger Schalke 04. Für Torwart Manuel Neuer eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Im Interview mit "Sky" machte der Dauerbrenner des deutschen Rekordmeisters keinen Hehl aus seiner emotionalen Bindung zum Malocher-Klub aus dem Ruhrpott. Auf die Frage, ob die Königsblauen noch eine Bedeutung für ihn hätten, entgegnete Neuer: "Eine sehr hohe auf jeden Fall." Der gebürtige Gelsenkirchener hatte seinen Heimatverein 2011 verlassen und war für 30 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt. Dort feierte Neuer unter anderem 13 Meisterschaften und zwei Champions-League-Siege. Manuel Neuer hat Schalke 04 "vermisst" Und doch hat der 40-Jährige die Knappen nie ganz aus den Augen verloren - auch nicht in den Niederungen der 2. Liga. "Es ist so, dass ich das auch vermisst habe, dort zu sein und dass Schalke auf jeden Fall in die Bundesliga gehört. Und dass die Liga sich darüber freuen kann, dass der S04 wieder oben ist", hob der Weltmeister von 2014 hervor. Voraussichtlich ist die kommende Spielzeit die letzte, in der Neuer als Profi in der Veltins-Arena aufläuft. Der Routinier hat vor wenigen Wochen erklärt, seine einmalige Karriere im nächsten Sommer beenden zu wollen. Eine Hintertür lässt er sich allerdings offen. "Nein, also zu 100 Prozent ist gar nichts. Ist auch nicht in Stein gemeißelt", kommentierte Neuer eine entsprechende Nachfrage. Aber: "Die Wahrscheinlichkeit ist hoch." Für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada war der Schlussmann kurzzeitig in die Nationalmannschaft zurückgekehrt, das Comeback hatte jedoch nicht die erhoffte Wirkung. Deutschland schied bereits in der Zwischenrunde gegen Paraguay aus, woraufhin Neuer das DFB-Kapitel endgültig schloss.