FC Bayern: Max Eberl spricht Machtwort bei Alphonso Davies
Sportvorstand Max Eberl hat sich zu den weiter kursierenden Gerüchten um einen möglichen Abgang von Alphonso Davies vom FC Bayern geäußert. "Bei Alphonso Davies kann ich einen Wechsel ausschließen", stellte der Münchner Manager im Rahmen der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown am Mittwoch klar. Zuvor hatte "Sport1" die Spekulationen um Davies' Zukunft beim FC Bayern wieder angefacht. Der 25 Jahre alte Kanadier, der wie Brown auf der linken Abwehrseite beheimatet ist, stehe beim deutschen Rekordmeister unter Beobachtung, hieß es. Sogar ein Wechsel noch in diesem Sommer sei nicht gänzlich ausgeschlossen. Laut Eberl ist Davies jedoch weiter ein wichtiges Puzzlestück beim FC Bayern - und fest eingeplant. "Mit Luis Díaz, Arijon Ibrahimović, Nene und Davies haben wir die linke Seite stark besetzt", betonte der 52-Jährige. Eberl führte aus: "Wir wollten ursprünglich links vorne etwas machen, aber das haben wir dann nicht gemacht." Mit Brown und dem zweiten Neuzugang Ismael Saibari sei der FC Bayern "noch flexibler geworden", freute sich der Funktionär des Bundesliga-Branchenprimus. Max Eberl knallhart: Trio hat "keine Zukunft" beim FC Bayern Brown lobte Eberl in den höchsten Tönen: "Spätestens bei der WM hat man gesehen, was er kann. Er hat sich bei Frankfurt trotz des Drucks sehr gut entwickelt. Er hat eine hohe Spielintelligenz. Ihm gehört die Zukunft. Als sich die Chance aufgetan hat, mussten wir zuschlagen." Weitere Transfers auf der Zugangsseite sind zumindest unwahrscheinlich. "Wir haben sehr schnell unsere Stellen geschlossen. Wir sind eigentlich fertig mit den Zugängen. Mich amüsieren die Gerüchte", sagte Eberl. Schonungslos ehrlich wurde der Ex-Profi mit Blick auf die Streichkandidaten des FC Bayern. "Wir haben drei Spieler, bei denen wir offen sind, sie abzugeben. Sie haben keine Zukunft bei Bayern", sagte Eberl. "Wenn sie bei uns bleiben wollen, wird es hart, weil wir nicht mit ihnen planen. Dann werden sie keine Rolle spielen. Das ist bei Sacha Boey, João Palhinha und Bryan Zaragoza der Fall."