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FC Bayern: Mega-Transfer von Sommer-Abgang perfekt

Sport

Erst Leon Goretzka, jetzt Nicolas Jackson: Aston Villa hat zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit einen Profi verpflichtet, der in der vergangenen Saison noch für den FC Bayern aufgelaufen ist. Für den Transfer des Stürmers greift der Premier-League-Klub tief in die Tasche.

Der 25-Jährige, der zuletzt an Bayern ausgeliehen war und dort mit Goretzka das Double holte, wechselt vom FC Chelsea zum Europa-League-Sieger aus Birmingham. Dort erhält der Senegalese einen Fünf-Jahres-Vertrag.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zahlt Aston Villa für Jackson eine Basis-Ablöse von rund 55 Millionen Euro, die mit Boni auf 75 Millionen anwachsen könnte.

In München war der Angreifer nicht über die Jokerrolle hinausgekommen, an Harry Kane führte kein Weg vorbei. Dennoch sammelte Jackson elf Tore und vier Vorlagen in 34 Pflichtspielen.

Die Bayern verzichteten darauf, den WM-Teilnehmer für kolportierte 65 Millionen Euro fest zu verpflichten. So kehrte Jackson zunächst zu Chelsea zurück, wo er jedoch keine Chance auf einen Stammplatz hatte. Nun folgte der Verkauf.

Wiedersehen mit Förderer Emery

Bei den Villans soll Jackson den englischen Nationalspieler Ollie Watkins ersetzen, der vor dem Abflug nach Saudi-Arabien steht. In Birmingham trifft er auf seinen einstigen Förderer Unai Emery, mit dem er schon beim FC Villarreal erfolgreich zusammengearbeitet hatte.

Villas Ausgaben in diesem Sommer steigen damit auf über 215 Millionen Euro. Bisheriger Top-Transfer ist der Schweizer Johan Manzambi, der für eine Basis-Ablöse von 60 Millionen Euro vom SC Freiburg losgeeist wurde.

Goretzka kam dagegen ablösefrei, nachdem sein Arbeitspapier bei Bayern ausgelaufen war. "Bekanntermaßen hatte ich etwas längere Ferien. Es war ein Prozess, bei dem ich wirklich herausfinden wollte, was ich will. Und hier hatte ich vom ersten Moment an ein wirklich gutes Gefühl", kommentierte der Routinier seine Entscheidung.

Die Münchner hatten schon im Januar angekündigt, Goretzkas Vertrag nach acht Jahren nicht mehr zu verlängern.

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