FC Bayern muss angeblich Ablöse teilen
Der FC Bayern hat durch den Verkauf von Noel Aseko an Eintracht Frankfurt wichtige Transfereinnahmen generiert. Die Münchner müssen einen Teil der Ablösesumme offenbar an Hannover 96 weiterreichen. Wie "Bild" berichtet, verdiene der Zweitligist rund 950.000 Euro am Transfer von Aseko mit. Insgesamt soll Eintracht Frankfurt circa zwölf Millionen Euro an den FC Bayern überweisen müssen. Aseko hatte die letzten eineinhalb Jahre bei Hannover 96 verbracht. Die Niedersachen verpflichteten den Mittelfeldmann im Frühjahr per Kaufoption für die kolportierte Summe von einer Million Euro. Der FC Bayern machte daraufhin von einer Rückkaufoption Gebrauch. Rund 2,4 Millionen Euro sollen dafür fällig gewesen sein. Zunächst hieß es, dass Aseko beim FC Bayern in der Saisonvorbereitung unter Trainer Vincent Kompany vorspielen soll. Vor wenigen Tagen lotste Eintracht Frankfurt den 20-Jährigen dann fest an den Main. "Intensiven Austausch" mit dem FC Bayern "Ich war im intensiven Austausch mit dem Trainer und Vorstand des FC Bayern und hatte ebenso gute Gespräche mit Frankfurt. Ich hatte ein ehrliches Gespräch mit dem Trainer der Bayern, ich war ehrlich zu ihm, er war ehrlich zu mir. So kam es zum Wechsel", verriet Aseko bei seiner Vorstellung. Der deutsche U21-Nationalspieler hat bei Eintracht Frankfurt einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterzeichnet. "Ich möchte erstmal gut ankommen, alle kennenlernen, mich gut integrieren und mich bestmöglich weiterentwickeln. Natürlich habe ich Konkurrenz, alle geben Vollgas für den Verein. Ich auch. Mal sehen, was passiert. Ich spiele für das Team und mit dem Team", blickte Aseko voraus. Und weiter: "Aus dem Telefonat mit Trainer Adi Hütter weiß ich, dass er mich als Sechser oder Achter sieht. Etwas Kanté-like: Mit hoher Intensität, mutig am Ball, zweikampfstark. Ich möchte den Ball haben und Spiele gewinnen. Mein Pressing ist ordentlich. Natürlich kann ich mich in allen Aspekten verbessern."