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FC Bayern räumt mächtig ab

Sport

Nach einer rekordverdächtigen Bundesliga-Saison hat der FC Bayern die Preisverleihung zum "Fußballer des Jahres" dominiert. Der Rekordmeister räumte alle Auszeichnungen ab.

Der Hauptpreis für den besten Spieler der Saison ging bei der vom Sportmagazin "kicker" durchgeführten Wahl an Stürmerstar Harry Kane. Vincent Kompany wurde als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet. Nationalspielerin Giulia Gwinn erhielt den Preis als "Fußballerin des Jahres".

Kane setzte sich bei der Wahl mit 272 Stimmen vor Mitspieler Michael Olise (203 Stimmen) sowie Nationalspieler Deniz Undav vom VfB Stuttgart durch (61). Stimmberechtigt waren 659 Medienvertreter des Verbandes Deutscher Sportjournalisten.

Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft hatte zuletzt bereits den Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas abgeräumt. Auch beim Ballon d'Or gilt er bei den Buchmachern inzwischen als großer Favorit.

"Es war die beste Saison meiner bisherigen Karriere", hatte Kane am Mittwoch seine Leistung eingeordnet.

Viel Lob für Vincent Kompany

In der Trainer-Kategorie fiel das Votum für Kompany sogar noch deutlicher aus. Mit 314 Stimmen distanzierte der Belgier den Vorjahressieger Julian Schuster vom SC Freiburg (87 Stimmen) deutlich.

Schuster selbst nannte die Entscheidung "mehr als verdient." Inhaltlich stehe ihm eine Bewertung des Kollegen eigentlich nicht zu. "Aber du hast im zurückliegenden Jahr natürlich Herausragendes geleistet", sagte er an Kompany gewandt.

Gwinn gewann die Wahl als beste Fußballerin derweil mit 106 Stimmen vor Bayern-Kollegin Klara Bühl (94 Stimmen) und Nationalspielerin Jule Brand (82). Die erneute Auszeichnung sei "eine Ehre und Bestätigung für meinen Weg", sagte Gwinn: "Aber um ehrlich zu sein, hatte ich nicht damit gerechnet".

Ihr Sieg kam überraschend, weil sie in der Vorsaison mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Die 27-Jährige hatte sich im Vorjahr mit Torhüterin Ann-Katrin Berger noch Platz eins geteilt, diesmal triumphierte sie alleine.

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