FC Bayern: Rummenigge stimmte bei Verlängerung nicht für Eberl
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Ex-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern nicht für die Verlängerung mit Sportvorstand Max Eberl gestimmt. „Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit Nein stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten“, erklärte Rummenigge im Gespräch mit der „Abendzeitung“ und unterstrich: „Dazu stehe ich.“
Ende August hatten die Münchner die Verträge von Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bis 2029 verlängert. Zuvor war monatelang vor allem über die Zukunft des Sportvorstands diskutiert worden. Anders als bei Rummenigge hatte Eberl bei Ehrenpräsident Uli Hoeneß Zweifel beseitigen können, da er sich „innerhalb des Vereins mehr geöffnet“ habe, wie der Bayern-Patron jüngst verriet. Der 53-Jährige habe sein „Eigenbrötlerdasein“ abgelegt. Seit einem halben Jahr sollen sich laut Hoeneß er selbst, Rummenigge und auch Vereinspräsident Herbert Hainer mehr im Bilde bei Entscheidungen Eberls fühlen.
Rummenigge betonte nun aber, für ihn sei es „wichtig“ gewesen, „dass ich meine Entscheidung unabhängig treffe und mich nicht durch eine vorherige Empfehlung präjudizieren lasse.“ Der 71-Jährige erklärte zudem, ihm hätten einige Dinge im Vorfeld der Abstimmung nicht gefallen. Dies habe er intern auch so kommuniziert.
Eberl selbst tangiert die Thematik nach eigener Aussage nicht. „Ich habe zwar gehofft, dass es jetzt vorbei ist mit der Unterschrift, aber mein Thema war immer so: Ich wollte meinen Job machen, ich will meine Arbeit machen, dann wird der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen“, hatte der Sportvorstand schon vor dem Heimspiel gegen Union Berlin (7:0) gesagt. „Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung gefällt. Ich habe keine Ahnung, wer wie abgestimmt hat. Aber ich glaube, Bayern München und der Aufsichtsrat haben sich sehr viele Gedanken gemacht mit der Verlängerung.“ Er werde seine „Arbeit jetzt bis 2029 bestmöglich fortsetzen und weiter versuchen, so erfolgreich zu sein, wie es die letzten zwei Jahre auch waren.“
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