FC Bayern: Sacha Boey war schon aussortiert - Jetzt setzt Kompany doch auf den Sollte-weg-Profi!
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München – Mit seinem Einsatz rechnete am Samstagabend in der Allianz Arena keiner! Bei der 6:1-Gala des FC Bayern im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig kam es in der zweiten Halbzeit zu einer überraschenden Einwechslung: Vincent Kompany (40) brachte Sacha Boey (26) in der 77. Minute beim Spielstand von 6:0 für den angeschlagenen Innenverteidiger Minjae Kim (29) und zog den Franzosen sogar Abwehrspieler Hiroki Ito (27) vor. Dass der Trainer doch auf den Sollte-weg-Profi setzt, war vor wenigen Wochen noch undenkbar!
Plötzlich setzt Kompany auf Boey
Der Rechtsverteidiger spielte in den Kaderplanungen des Double-Siegers im Sommer schon früh keine Rolle mehr. Die Verantwortlichen kommunizierten das ganz transparent. Sie wollten den Abwehrspieler unbedingt loswerden und machten dies über mehrere Wochen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Interviews und Pressekonferenzen deutlich. Allerdings fanden die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl (53) und Sportdirektor Christoph Freund (49) keinen Abnehmer für Boey.
Nach Ende des Transferfensters wurde der Aussortierte wieder in die erste Mannschaft eingegliedert und durfte seither ganz normal am Kompany-Training teilnehmen. Trotz seiner perspektivlosen Lage ließ sich der Außenverteidiger nicht hängen, er zeigte in den Einheiten an der Säbener Straße ordentliche Leistungen. Nachdem Boey zu Beginn der Saison sechsmal nicht im Kader gestanden hatte, nahm ihn Kompany zuletzt viermal ins Profi-Aufgebot. Gegen Leipzig schenkte ihm Kompany dann auch noch ein paar Minuten als Joker.
Boey soll trotzdem im Winter weg
Sport-Chef Eberl sagte nach Abpfiff zur überraschenden Boey-Einwechslung: „Das war schön! Minjae hatte ein bisschen Probleme, deswegen musste er raus. Sacha gibt im Training 100 Prozent. Er schmeißt sich rein. Er weiß, seine Situation hier ist extrem schwer. Aber jetzt war er da. Der Trainer hat ihn belohnt für seine Trainingsleistungen. Und das ist halt schön.“
BILD weiß: Trotz seines Einsatzes gegen Leipzig hat Boey in München weiterhin keine Zukunft. Auch für den Winter suchen die Bayern-Bosse wieder nach einem geeigneten Abnehmer für den Abwehr-Flop, den Freund im Januar 2024 für 30 Mio. Euro von Galatasaray Istanbul geholt hatte.