FC Bayern sorgt für eigenen Transferstau - "Verzockungsgefahr" für Eberl und Co.?
Der FC Bayern ist weiterhin auf der Suche nach Abnehmern für seine drei Ladenhüter João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Zumindest bei zwei dieser Spieler ist das Problem selbstverschuldet. Bei seinen Einkäufen hat der FC Bayern in diesem Sommer erfolgreich zugeschlagen, bei den prominenten Verkäufen stockt aber das Geschäft. Allen voran gilt das für João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Im Fall von Boey liegt das Problem laut "Bild"-Informationen vor allem an der Säbener Straße. Das Blatt berichtet, dass die Münchner Verantwortlichen für den Rechtsverteidiger gerne eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro haben wollen und von dieser Summe bislang auch nicht abrücken. FC Bayern zeigt sich (noch) nicht gesprächsbereit Interessen für den einstigen 30-Millionen-Euro-Mann gebe es zwar in der Premier League. Doch selbst die zahlungskräftigen englischen Klubs zögern bei den aufgerufenen 15 Millionen offenbar. Etwas anders und doch ähnlich ist die Lage bei Zaragoza. Für ihn gibt es "Bild"-Informationen zufolge mit dem FC Sevilla und Espanyol Barcelona zwei konkrete Interessenten. Nur haben die Münchner den 24-jährigen Spanier einst mit einem Vertrag ausgestattet, der ihm ein Netto-Gehalt von rund vier Millionen Euro zusichert. Das können und wollen sich die spanischen Klubs Stand heute noch nicht leisten. Palhinhas Wunsch macht den Bayern-Abschied kompliziert Die Palhinha-Situation ist derweil anders. Für den Portugiesen gab es Anfragen von Klubs, die die vom FC Bayern gewünschten 30 Millionen Euro hätten zahlen können und wollen. Nur ist der Mittelfeldspieler selbst wählerisch. Da er die Nähe zu seiner Familie sucht, würde er gerne nach Portugal wechseln. Sporting Lissabon galt bereits als vielversprechender Verhandlungspartner, ist laut "A Bola"-Angaben aber schon abgesprungen. Bliebe noch Benfica, das Palhinha gerne holen würde, jedoch auf ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption hofft. Darauf wollen sich die Bayern wiederum nicht einlassen. Auch, weil es noch die Hoffnung gibt, dass sich die Spur zu Aston Villa erhärtet. Auch die Engländer haben Interesse angemeldet. Für sie wären die 30 Millionen Euro ein geringeres Problem.