FC Bayern trauert um Heynckes-Assistenten Schmidt
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Der frühere Bayern-Co-Trainer Hans-Dieter Schmidt ist tot. Der langjährige Assistent von Jupp Heynckes starb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Mit dem Rekordmeister gewann Schmidt Ende der 1980er-Jahre zwei deutsche Meisterschaften.
Der gebürtige Hannoveraner musste seine Karriere als Spieler bereits mit 23 Jahren verletzungsbedingt beenden. Anschließend wechselte er auf die Trainerbank und machte sich über Jahrzehnte im deutschen und internationalen Fußball einen Namen. Ende der 1980er-Jahre führte ihn sein Weg zum FC Bayern .
Von 1988 bis 1990 trainierte Schmidt die zweite Mannschaft der Münchner. Gleichzeitig gehörte er zum Trainerstab von Jupp Heynckes bei den Profis. Zu den Talenten, die damals unter ihm spielten, gehörten spätere Bundesliga-Profis wie Sven Scheuer, Thomas Kastenmaier und Allan Nielsen. Auch der heutige Sportvorstand Max Eberl zählte damals zu den Nachwuchshoffnungen des Klubs.
Nach seiner Zeit in München kehrte Schmidt nach Hannover zurück und wurde Manager bei Hannover 96. Dort war er Teil eines der größten Vereinserfolge überhaupt: 1992 gewann der damalige Zweitligist sensationell den DFB-Pokal.
Später arbeitete Schmidt unter anderem in Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, Ghana und Südafrika. Noch kurz vor seinem Tod bedankte er sich ausdrücklich für die Aufnahme in die Bayern-Familie durch Ehrenpräsident Uli Hoeneß.