FC Bayern verlängert mit Eberl und Dreesen bis 2029
Nun also doch: Max Eberl darf den FC Bayern München als Sportvorstand in die Zukunft führen. Der Aufsichtsrat des Rekordmeisters bestätigte den 52-Jährigen auf seiner turnusmäßigen Sitzung und verlängerte dessen Vertrag bis 2029. Ebenfalls wurde dem Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen das Vertrauen ausgesprochen. Der Vertrag des 58-Jährigen wurde in der gleichen Sitzung ebenfalls bis 2029 verlängert.
In einer Vereinsmitteilung wird Herbert Hainer, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, mit den Worten zitiert: "Mit Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Rouven Kasper ist unser Vorstand hervorragend aufgestellt, um den FC Bayern sportlich wie wirtschaftlich weiter voranzubringen und seine Spitzenposition in Europa zu behaupten."
Damit schließt der Rekordmeister seinen Frieden mit dem nicht immer unumstrittenen Sportvorstand. Für Max Eberl, der zuvor schon bei Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig die sportlichen Geschicke als Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport geleitet hatte, war sein Ex-Verein FC Bayern immer die Traumadresse. Doch bei den Münchnern gab es seit Eberls Amtsantritt am 1. März 2024 immer wieder mal Vorbehalte.
Uli Hoeneß streute noch im Mai Zweifel an Eberl
Noch im Mai, unmittelbar im Vorfeld des DFB-Pokalfinals in Berlin und des Gewinns des Doubles, hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß Bedenken geäußert, ob Eberl der richtige Mann auf dieser Position sei. Seine Aussage "Da sind noch Zweifel" und dass die Chancen auf eine Verlängerung bei 60:40 stünden, hatte seinerzeit für Irritationen gesorgt. Drei Monate später entschuldigte sich Hoeneß dann für seine Wortwahl und bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsverlängerung bereits auf 100 Prozent.
Dazwischen lag "eine perfekte Transferperiode" (Uli Hoeneß), in der Eberl mit ruhiger Hand und ohne viel Aufhebens Nägel mit Köpfen machte: Mit dem deutschen Nationalspieler Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) und dem marokkanischen WM-Teilnehmer Ismael Saibari (PSV Eindhoven) lotste Eberl zwei Profis für jeweils rund 50 Millionen Euro Ablöse nach München, die den ohnehin schon starken Kader in der Breite noch verbessern dürften.
Vorstandschef Dreesen bleibt bis 2029
Auch einige talentierte Youngster wie Bara Sapoko Ndiaye band er an den Klub. Zuvor waren bereits die Transfers der Leistungsträger Michael Olise und Luis Diaz grandios eingeschlagen. Gleichzeitig konnte Eberl einige Verkäufe für sich verbuchen.