FC Bayern verzichtet offenbar auf Transfer nach Musiala-Schock
Der FC Bayern will Jamal Musiala nach dessen jüngsten Zusammenbrüchen vollends unterstützen. Auf dem Transfermarkt werden die Münchner angeblich nicht reagieren. Wie "Sky" berichtet, sei aktuell "kein Ersatz für Jamal Musiala geplant". Der 23-Jährige genieße "100-prozentigen Support" an der Säbener Straße, heißt es weiter. Der TV-Sender ordnet zudem ein, dass der FC Bayern neben Musiala noch Lennart Karl, Serge Gnabry und Neuzugang Ismael Saibari für die Zehner-Position im eigenen Kader hat. Musiala war in den Testspielen gegen RB Leipzig (3:1) und den 1. FC Heidenheim (4:2) zuletzt jeweils zusammengebrochen. Am Dienstagabend meldete sich der deutsche Nationalspieler auf seinem Instagram-Kanal zu Wort. "Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim. Ich weiß, dass diese auf den ersten Blick scary wirken - für mich sind sie aber aktuell Teil meines Alltags", erklärte Musiala in seinem Statement. Er sei "in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch", betonte der Bayern-Star. "Wichtig ist", so Musiala darüber hinaus, "es besteht kein darüberhinausgehendes gesundheitliches Risiko." Hoeneß stellt klar: FC Bayern steht hinter Musiala Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sicherte Musiala im Interview mit RTL/Sky eine "in jeder Hinsicht bedingungslose Unterstützung" des Vereins zu. "Ich weiß, dass heute schon wieder ärztliche Betreuung stattfindet. Unsere Ärzte sind mit den Spezialisten, das sind ja neurologische Fragen, ständig im Austausch. Und der Verein - auch der Trainer und Max Eberl - haben Jamal immer zugesagt, dass sie alles tun werden, um ihm zu helfen", erklärte der 74-Jährige. Laut Hoeneß wusste der FC Bayern schon vor den jüngsten Zusammenbrüchen von den gesundheitlichen Problemen des Offensivakteurs. Von der Häufung zeigte sich der ehemalige Vereinspräsident aber überrascht.