FC Bayern: Wann er davon erfuhr - Erster Star spricht über Kompanys Zusammenbruch-Moment
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Freiburg/München – So lief der dramatische Kompany-Moment für die Spieler! Am Freitagnachmittag war Cheftrainer Vincent Kompany (40) auf dem Vereinsgelände beim Training der U23 der Bayern kollabiert und von einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand hat sich inzwischen stabilisiert.
Dennoch waren es vor allem für die anwesenden Spieler der Bayern-Amateure dramatische und schockierende Szenen. Die meisten Profis waren zu diesem Zeitpunkt nach dem Training bereits in der Kabine oder teils schon auf dem Heimweg, bekamen den Vorfall daher nicht direkt mit. Trotzdem war der Schock groß.
Bayern-Star spricht über Kompany-Zusammenbruch
Nun spricht der erste Bayern-Star über den Zusammenbruch-Moment. Nach dem 3:1 in Freiburg sagte Ersatz-Torwart Jonas Urbig (23/fünf Saisonspiele): „Ich war schon fast auf dem Heimweg. Da hat mir der Hiroki (Ito, Anm. d. Red.) gesagt, dass da was passiert ist. Ich wusste in dem Moment nicht genau, was vorgefallen ist.“
Die Verantwortlichen informierten das Team in den Stunden nach dem Zusammenbruch von Kompany, um sie auch ein Stück weit zu beruhigen. Sportvorstand Max Eberl (53) sagte dazu: „Wir haben keine Einzelgespräche geführt. Wenn Spieler kamen, gefragt haben, dann haben wir Rede und Antwort gestanden, damit sie einfach wissen, um was es geht.“
Was Zusammenhalt bedeutet, zeigten die Stars und das Trainerteam um Interimscoach Aaron Danks (43) auch beim schwierigen Auswärtsspiel im Breisgau, wo sie trotz der vielen Ausfälle (Neuer, Kimmich, Díaz, Musiala, Pavlovic, Kim und Ndiaye) eine mehr als ordentliche Leistung zeigten.
Sonderlob von Bayern-Boss nach Freiburg-Spiel
Dafür gab es auch Sonderlob vom Sportchef. Eberl: „Wir haben ja diese Saison bisher in der Kürze der Zeit schon zwei gesundheitliche Themen gehabt. Mit Jamal Musiala (Zusammenbrüche wegen Absencen, d. Red.) und jetzt mit Vinnie. Dann hatten wir einen Tag vor dem Champions-League-Spiel gegen Arsenal London die traurige Nachricht von Joshuas Papa (meint den Tod von Kimmich-Papa Berthold mit 57 Jahren, Anm. d. Red.). Was die Mannschaft eben heute geleistet hat, das ist ein Sieg bei einem sehr guten Gegner in der Bundesliga, auswärts, wo es immer schwer ist. Mit der Woche, dann ist das wirklich was Großes, was wir heute geschafft haben.“
Die nächsten Wochen werden die Münchner ohne Kompany auskommen müssen. Der Belgier wird dem Rekordmeister nach weiteren Untersuchungen in der Klinik noch mehrere Wochen fehlen, um sich vollständig auszukurieren. Dafür will ihm der Verein die nötige Zeit und Ruhe im Kreis seiner Familie geben. Oberstes Ziel ist es, dass Kompany wieder gesund wird.
Schon jetzt freuen sich die Münchner auf seine Rückkehr. Urbig: „Darum (meint den Zusammenbruch-Moment, Anm. d. Red.) soll es gar nicht so gehen, sondern wirklich all die Gedanken und Genesungswünsche an ihn, vor allem aber auch an seine Familie, seine Kids. Wir hoffen einfach, dass er schnell wieder zurückkommt, aber sich auch die Zeit nimmt, weil wir ihn brauchen. Das ist ganz klar. Wie wir das heute gemeinsam aufgefangen haben, und das wird ihn sicherlich auch stolz machen.“