FC Bayern: Wechsel geplatzt - Eberl verkündet Rückschlag im Palhinha-Poker
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen München – Ein möglicher Wechsel von Bayern-Star João Palhinha (31) zu Aston Villa ist jetzt vom Tisch. Der England-Klub war nach BILD-Informationen heiß auf den Mittelfeldspieler und wollte ihn gerne verpflichten. Jedoch machten unterschiedliche finanzielle Vorstellungen einen Deal unmöglich. Die Bayern wollen Palhinha zwar dringend verkaufen, da der Mittelfeld-Abräumer trotz Vertrags bis 2028 in ihren Plänen keine Rolle mehr spielt. Die Ablöse-Forderung von 25 bis 30 Millionen Euro war für Villa zu hoch. Auch auf ein mögliches Leih-Geschäft mit Kaufoption haben sich die Klubs offensichtlich nicht verständigen können. Eberl verkündet Rückschlag im Palhinha-Poker Am Freitag bestätigte Sportvorstand Max Eberl (52) jetzt, dass ein Wechsel von Palhinha zum Europa-League-Sieger ausgeschlossen ist. Am Rande der Vorstellung von Top-Neuzugang Ismael Saibari (25/kam für rund 50 Mio. Euro von Eindhoven) sagte der Bayern-Boss: „Ich hatte gelesen, Aston Villa hat uns kontaktiert wegen Joao, das ist richtig. Aber mit Aston Villa werden wir keine Einigung hinbekommen. Das funktioniert einfach nicht, weil wir auch nicht in der Situation sind, wirklich alles machen zu müssen, was andere uns aufdrängen. Es gibt eine Gesamtkonstellation, es sind drei Parteien, die sich einigen müssen.“ Und weiter: „Der Transfermarkt ist nach einer WM anders als normal, aber nicht minder unberechenbar. Wir haben noch fast zweieinhalb Wochen Zeit und haben von Anfang an sehr klar kommuniziert, sowohl intern als auch extern, wie die Situation ist.“ BILD weiß: Obwohl Palhinha zuletzt öffentlich erklärt hatte, bei Bayern bleiben zu wollen, hören sich seine Berater und er weiter Angebote an – für den Fall, dass er selbst beim deutschen Rekordmeister doch gar keine Zukunft mehr sieht und ein Angebot bekommt, das ihn sportlich, finanziell und persönlich überzeugt. Nach BILD-Informationen sind neben Aston Villa auch der englische Erstligist Newcastle United sowie Portugals Top-Klub Benfica Lissabon an Palhinha dran. Das Problem: Die Forderungen der Bayern sind auch den anderen Vereinen zu hoch. Auch bei den Soll-Weg-Profis Sacha Boey (25) und Bryan Zaragoza (24) gibt es aktuell keine wirkliche Bewegung. Eberl betonte: „Es gibt leider bei den Dreien noch keine Einigung bei allen drei Parteien.“ Klar bleibt nur: Das Trio hat in München keine Zukunft mehr!