FC Rot-Weiß Erfurt: RWE-Trainer Gerber erwartet vor Derby harte Entscheidungen
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Es ist erst der vierte Spieltag in der Regionalliga Nordost – doch gefühlt ist dieses Aufeinandertreffen für beide Klubs schon ein Endspiel! Wenn der FC Rot-Weiß Erfurt am Sonntag (14 Uhr) beim FC Carl Zeiss Jena ran muss, werden beim 114. Derby sportlich die Claims abgesteckt. Jena ist gefühlt holprig in die Saison gestartet, steht dennoch bei sechs Punkten. Erfurt-Trainer hat ein Luxus-Problem RWE hat sieben Zähler und reist dank der Offensiv-Power mit elf Toren und breiter Brust an. Trainer Fabian Gerber genießt dabei einen ungewohnten Luxus. „Ich habe die Qual der Wahl. Bei so vielen Spielern wird es harte Entscheidungen geben. Jeder will spielen.“ Den spektakulären Start will Gerber trotzdem nicht überbewerten. „Die Jungs sind alt und clever genug, können das einordnen. Die vielen Tore freuen mich sehr. Abheben braucht aber niemand. Awoudja meldet sich fit fürs Derby Sein Kapitän Maxime Awoudja durfte beim 6:0 am Mittwoch gegen Tasmania pausieren. „Da habe ich von außen ein richtig gutes Spiel gesehen. Mich hat das für die Jungs gefreut.“ Der neue Teamführer war lange verletzt, ist inzwischen aber wieder voll da. „Ich fühle mich sehr wohl, habe auch voll mittrainiert. Leider will ich manchmal zu viel. Aber bei mir ist alles in Ordnung.“ Dass er wegen des drohenden Ultra-Streiks in Jena vielleicht sogar auf eine reine RWE-Kurve spielen könnte, will Awoudja ausblenden. „Darauf konzentrieren wir uns erst mal nicht.“