FC Schalke: Bei Edin Dzeko bahnt sich wohl eine Kehrtwende an
26.07.2026 • 11:10 Uhr Edin Dzeko soll dem FC Schalke offenbar doch erhalten bleiben. Zudem lassen Worte von Trainer Miron Muslic die Fans hellhörig werden. Ein Verbleib von Edin Dzeko beim FC Schalke nimmt offenbar Formen an. Nachdem es zuletzt ruhiger um den bosnischen Sturm-Routinier geworden war, soll nun wieder neue Dynamik in die Transfer-Angelegenheit gekommen sein. Das geht aus einem Bericht von Sky hervor, laut welchem sich die Chancen auf eine Weiterbeschäftigung Dzekos auf 80 bis 90 Prozent belaufen. Demnach würde der 40-Jährige um ein weiteres Jahr unterschreiben. Den Königsblauen soll in die Karten spielen, dass Maximilian Wöber ablösefrei kam und somit ein möglicherweise kostspieliger Verteidiger-Transfer hinfällig ist. Deutet Muslic den Dzeko-Transfer an? Schalke-Coach Miron Muslic betonte nach dem 3:1-Sieg im Testspiel gegen Okayama bei Sky, wie wichtig Führungsfiguren im Team seien. „Wir brauchen Charaktere und Führungspersönlichkeiten. Wir stehen vor einer großen Herausforderung. Dementsprechend haben wir nach Profilen gesucht, die das auf und außerhalb des Platzes schaffen. Deswegen sind wir mit den Jungs, die da sind, sehr zufrieden“, erklärte er wohl bezugnehmend auf die Neuzugänge Robin Gosens und Maximilian Wöber. Dann fuhr er jedoch mit Worten fort, die in Bezug auf Dzeko hellhörig machen: „Ich glaube, der ein oder andere mit Persönlichkeit kommt noch.“ Dabei machte sich ein unübersehbares Grinsen auf seinem Gesicht breit. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker) Dzeko hatte sich im Januar 2026 den Schalkern angeschlossen, jedoch nur bis zum Saisonende unterschrieben. Nach einigen wichtigen Treffern verletzte er sich jedoch und konnte erst bei der WM sein Comeback auf dem Platz geben. In diesen Wochen geriet eine Verlängerung des 40-Jährigen auf Schalke etwas aus dem Fokus. FC Schalke: Baumann äußerte sich zurückhaltend Sportvorstand Frank Baumann hatte sich vor wenigen Tagen auf Nachfrage von Sky ebenfalls noch skeptisch gezeigt und lediglich bestätigt, dass Gespräche geführt werden. „Wir sind schon weiter im Austausch, da geht es aber eher um vertragliche Dinge. Da kann ich aber nicht abschätzen, ob man am Ende des Tages zusammenkommt und eine Einigung findet oder eben nicht. Es ist nach wie vor beides möglich“, hielt er sich bedeckt. Nun könnte es offenbar doch ganz schnell gehen.