DAX +0,70 % 26.323,88 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.251,14 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.535,62 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,06 % 53.914,93 Pkt 19:17:56 S&P 500 +0,59 % 7.755,36 Pkt 19:17:55 Nasdaq +1,02 % 26.617,58 Pkt 19:17:56 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,29 % 4.412,60 USD 19:07:48 Silber +2,57 % 65,13 USD 19:07:52 Brent +4,27 % 87,12 USD 19:07:36 WTI +4,27 % 81,52 USD 19:07:55 Bitcoin -1,50 % 63.870,83 USD 19:17:53 EUR/USD +0,19 % 1,15470 USD 19:17:25 EUR/GBP -0,25 % 0,85440 GBP 19:17:55 EUR/CHF -0,13 % 0,93500 CHF 19:17:56 EUR/JPY +0,62 % 183,677 JPY 19:17:55

FC Schalke: „Lichtjahre entfernt“: Krasses Schalke-Geständnis von Baumann

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Gelsenkirchen – Die Bundesliga startet offiziell erst am 28. August. Trotzdem ist der FC Schalke bereits Tabellenletzter. Zumindest beim Blick auf das Eigenkapital aller Klubs im Oberhaus. Da hat der Pott-Klub (–96,6 Mio. Euro zum 31.12.2025) einen XXL-Rückstand. Und das könnte dramatische Folgen haben. Sport-Boss Frank Baumann (50) bringt es auf den Punkt: „Es gibt zwei notwendige Ziele im Fußball. Du musst wirtschaftlich stabil und sportlich erfolgreich sein. Da sind viele Vereine Lichtjahre entfernt mittlerweile.“ Zum Vergleich: Mitaufsteiger Elversberg liegt bei rund 1,4 Mio. Euro und ist damit Vorletzter. Schalke droht aktuell ein Punktabzug Die Schalker Verantwortlichen agieren deshalb mit angezogener Handbremse. Das negative Eigenkapital (nicht gedeckte Schulden) blockiert größere Investitionen. Denn schreibt der Aufsteiger zum Ende des Geschäftsjahres (31.12.2026) rote Zahlen, werden Schalke in der Saison 2027/28 drei Punkte abgezogen. Ein absolutes Horrorszenario! Schließlich kann jedes Pünktchen entscheiden, ob die Klasse gehalten wird. Hält Schalke die Klasse, braucht es rund 10 Mio. Euro Gewinn Fakt ist: Da Königsblau aufgestiegen ist, darf sich das negative Eigenkapital nicht verschlechtern, um die Auflagen zu erfüllen. Bleibt Schalke über die Saison hinaus erstklassig, muss der Traditionsriese im kommenden Geschäftsjahr das Eigenkapital um zehn Prozent verbessern. Im Klartext: rund 10 Mio. Euro GEWINN! Während die Konkurrenz kräftig investieren könnte, wäre Schalke gezwungen, Leistungsträger zu verkaufen. Baumann: „Solch einen Gewinn können wir aus dem normalen Alltagsgeschäft nicht erzielen. Da benötigen wir jedes Jahr Transferüberschüsse. Wenn wir das Eigenkapitalproblem nicht lösen, wird sich das in den kommenden zehn Jahren nicht ändern.“ Und auch in diesem Sommer haben die sportlichen Verantwortlichen noch eine Baustelle. Baumann: „Wir haben unsere wirtschaftlichen Ziele bis zum 31.12.2026 noch nicht erreicht. Die Transferphase läuft bis zum 1. September. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass wir noch einen weiteren Abgang benötigen, um das zu schaffen.“ Sylla und Becker wären Verkaufskandidaten Transferkandidaten hat Schalke ausreichend. Moussa Sylla (26) und Vitalie Becker (21/Vertrag läuft 2027 aus) wären beispielsweise Spieler, mit denen Königsblau einige Millionen einnehmen könnte. Die Alternative: die Genossenschaft! Sie ermöglichte im Winter, dass u. a. Edin Dzeko (40) und Adil Aouchiche (24) verpflichtet werden konnten. Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass sich der Aufstiegshype nicht auf die Genossenschaft ausgewirkt hat …

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