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FC St. Pauli: Wagner-Wirrwarr juckt Trainer Rapp nicht

Sport

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St. Pauli im Nord-Duell in Hannover. Das Top-Spiel der 2. Liga am Samstag (20.30 Uhr, Sky und RTL) unter Flutlicht. Beim Gegner ist die Stimmung angespannt. 96 steht auf Platz 13, hat Trainer Christian Titz (55) durch Sandro Wagner (38) ersetzt und die erste Partie unter dem Neuen 0:3 in Magdeburg verloren. Der FC St. Pauli ist seit drei Spielen ungeschlagen (zwei Siege, ein Unentschieden).

Innenverteidiger Tomoya Ando (27) ist nach seiner Gelb-Roten Karte in Cottbus (1:1) entsperrt. Auch seine Rückenprobleme (der Japaner brach die Reise zu seinem Nationalteam in der Länderspielpause ab) sind weg. „Er hat jetzt zwei Wochen trainiert und ist absolut einsatzfähig“, sagt Marcel Rapp (47). Bringt ihn der Coach auch in der Startelf? Rapp: „Gegen Cottbus war es nicht sein bestes Spiel. Grundsätzlich ist er ein sehr guter Spieler, der davor immer gespielt hat. Wir bewerten die Leistung im Training. Überlegen uns, wie wir spielen wollen, was der Gegner machen könnte. Was jetzt schwieriger ist, weil der Trainer relativ neu ist.“

„Wir wissen, dass eine neue Idee von Fußball da ist. Natürlich habe ich auch Spiele von Augsburg gesehen“, erklärt Rapp. Bei seiner ersten Bundesliga-Station war Wagner vergangene Saison nach 14 Spieltagen entlassen worden. Rapp: „Da hat er auch mal ohne Stürmer gespielt, mal mit und auch mal die letzte Linie überladen. Immer ein bisschen was anderes gemacht.“ Auf dieses Wagner-Wirrwarr muss sich St. Pauli einstellen.

Aber Sorgen macht sich Rapp deswegen nicht: „Das ist ein Stück weit auch das Gute bei uns. Wir sind auf alles vorbereitet, wir können im Spiel schnell reagieren. Und wir haben ganz viele, die wir aufstellen können, sodass es auch für den Gegner nicht so einfach ist, gegen uns zu spielen.“ Die Tendenz ging beim Kiezklub zuletzt nach oben. Rapp: „Wir stehen defensiv stabil. Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Mit dem Ball haben wir Schritte nach vorn gemacht. Wir sind torgefährlich. Wir sind schon auf dem richtigen Weg, aber auf jeden Fall geht es noch besser.“

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