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FC-Stürmer Schenten: Medizincheck am Montag bei Roda Kerkrade

Sport

Die Kaderplanungen für die neue Saison sind beim 1. FC Köln noch lange nicht abgeschlossen. Für einen Spieler wurde jetzt eine Lösung gefunden. Fynn Schenten (18) wird nach exklusiven EXPRESS.de-Informationen schon am Montag (27. Juni 2026) seinen Medizincheck beim niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade absolvieren. Geht alles glatt, steht dem Leih-Deal nichts mehr im Wege. Kölns Fynn Schenten wird an Roda Kerkrade verliehen Köln hatte dem Vernehmen nach eine Kaufoption für den wuchtigen Stürmer abgelehnt. Da sagten einige interessierte Vereine ab. Schenten war auch bei Ligue-1-Aufsteiger Le Mans, Racing Straßburg, beim OSC Lille oder FC Porto gehandelt worden. Zu Viktoria Köln wollte er nicht gehen. Jetzt entscheiden sich alle Parteien, dass der Schritt ins Nachbarland der beste für seine Karriere ist. Bei einem Besuch von Schenten in Kerkrade soll bei einem Testspiel auf der Leinwand „Willkommen, Fynn“ eingeblendet worden sein. Der sympathische Akt überzeugte die Schenten-Seite wohl zusätzlich von Roda. Zuletzt gab es auch von den Niederländern das Interesse, Kölns Verteidiger Elias Bakatukanda (22) zu leihen. Doch dieser Deal kommt nicht zustande, weil er für Roda finanziell nicht zu stemmen wäre. Bakatukanda bereitet sich also weiter mit dem 1. FC Köln in Kitzbühel und St. Johann/Tirol auf die neue Saison vor. Ein Leihklub soll aber weiterhin gesucht werden. Kölns Trainer René Wagner (38) hat zahlreiche Talente im Trainingscamp dabei: Julian Pauli, David Fürst, Jonathan Friemel, Bakatukanda, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu. Am Montag wird entschieden, ob einige von ihnen zurück nach Köln fliegen. Die U21 des FC startet am Samstag (1. August 2026) um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen Wiedenbrück in die Regionalliga-Saison. Schenten wird dann schon bei Roda Kerkrade sein. Die Hoffnung ist, dass er dort weiter reift und ordentlich knipst. In der vergangenen Saison feierte der Deutsch-Franzose sein Debüt in der Bundesliga, kam insgesamt zu sieben Einsätzen. Schenten hatte im Januar 2026 seinen ersten Profivertrag am Geißbockheim bis 2030 unterschrieben. In Köln traut man ihm mittelfristig den Durchbruch und den Sprung zu den Profis zu.

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