FCB wusste schon länger von Musiala-Diagnose - Kane besorgt
Der FC Bayern war nach Angaben von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bereits seit einiger Zeit über die Erkrankung von Jamal Musiala informiert. "Wir sind nicht erst seit gestern oder vorgestern über die Situation informiert", sagte Dreesen am Donnerstagabend im Rahmen der Goldenen-Schuh-Verleihung. Wann der Verein genau von der Erkrankung erfahren habe, ließ er offen. Der Verein stehe in engem Austausch mit Musialas Neurologen und seinen behandelnden Ärzten. Diese hätten sich dafür ausgesprochen, dass der Nationalspieler weiterhin Fußball spielen könne. Musiala war am Dienstagabend im Testspiel beim 1. FC Heidenheim kurzzeitig zusammengebrochen. Bereits drei Tage zuvor war dies in der Partie gegen RB Leipzig passiert. Anschließend machte der 23-Jährige öffentlich, dass bei ihm eine neurologische Dysfunktion festgestellt worden sei und er deshalb Absencen erlebe. Kane spricht Musiala Mut zu Auch Harry Kane äußerte sich besorgt über die Situation seines Teamkollegen und Freundes. Am Rande der Verleihung des Goldenen Schuhs sagte der FC-Bayern-Stürmer, die Bilder aus den vergangenen Spielen seien "nicht schön". Die Situation sei frustrierend, schließlich wolle Musiala "so schnell wie möglich wieder normal auf den Platz zurückkehren". Die Mannschaft stehe hinter ihm. Seit seiner schweren Verletzung im Jahr 2025 arbeite Musiala hart daran, wieder sein Topniveau zu erreichen. Dreesen zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass Musiala mit seiner Situation gut umgeht. "Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich den Spieler Jamal Musiala – und da hat er mich auch überrascht – nicht am Boden zerstört wahrnehme", so der FCB-Vorstandschef. Musiala gehe klar und selbstbewusst mit seiner Erkrankung um und sehe die Perspektive, dass sie behandelbar sei. FC Bayern will Musiala Ruhe geben Dreesen betonte zudem, dass der Verein Musiala auf seinem Weg unterstützen wolle. Der FC Bayern stehe mit den Ärzten, seinem Management und seinem persönlichen Umfeld im Austausch. Entscheidend sei, ihm die nötige Ruhe zu geben, damit er sich auf seine Genesung konzentrieren könne. "Das Beste für ihn zu tun" bedeute auch, ihm die Möglichkeit zu geben, sich auf das zu konzentrieren, was er am liebsten mache: Fußball zu spielen. Im Video: Jan-Christian Dreesen äußert sich zur Causa Musiala