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FCN: Debüt für FCN-Star: Zoma schon Italiens Hoffnungsträger

Sport

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Nürnberg/Rom – Um exakt 22.32 Uhr schrieb Nürnbergs Stürmerstar Mohamed Ali Zoma (22) am Freitag endgültig Geschichte. Der Angreifer wurde in der 79. Minute für Nicolò Cambiaghi (25) in der Nations League gegen Belgien (0:2) eingewechselt. Damit ist Zoma der erste Profi in Italiens Geschichte, der es ins Nationalteam schaffte, ohne jemals in der ersten Liga gespielt zu haben.

Zoma überraschend nicht dabei

Wirklich viel zeigen konnte Zoma zwar nicht mehr. Der aktuell beste Zweitliga-Torjäger (sechs Saisontore) hatte am Ende elf Ballkontakte und brachte 89 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann. Mit seinen zwei versuchten Dribblings scheiterte er aber am Gegenspieler. Einen Torabschluss hatte er trotz eines Ballkontaktes im gegnerischen Strafraum auch nicht. Und trotzdem reichte der Kurzauftritt Zomas, um nun bei der Squadra Azzurra als einer der neuen Hoffnungsträger gehandelt zu werden.

Denn viele italienische Experten sind sich einig: Zoma hat das, was den meisten anderen Offensivkräften in der Mannschaft von Neu-Nationaltrainer Roberto Mancini (61) abgeht: Tempo und Dribbelstärke. Umso überraschender war, dass der Neu-Nationalspieler jetzt für das Italien-Spiel in der Türkei Montagabend in Bursa (20.45 Uhr) aus dem Aufgebot gestrichen wurde. Stattdessen trainiert Zoma mit neun weiteren Teamkollegen weiter im Trainingscamp der Squadra Azzurra nahe Florenz und kann damit frühestens am Freitag (20.45 Uhr) in Paris gegen Frankreich wieder Länderspielminuten sammeln.

Eine Maßnahme, für die Mancini kritisiert wurde. Trainerlegende Fabio Capello (80) lobte Zoma gar für seinen Mut zum Offensivdribbling gegen Belgien und sagte zu Mancinis Entscheidung lapidar: „Wie soll man so Tore erzielen?“ Zoma wird nun gegen die Türkei jedenfalls schon mal nicht treffen können.

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