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FCN: Transfer verzögert - Arbeitserlaubnis in Rom stoppt Faye-Leihe!

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Gais – Dieser Transfer zieht sich wie Kaugummi. Erst fiel der Flug von Nürnbergs Wunsch-Innenverteidiger Mikayil Faye (22) aus, wodurch sich die sportärztliche Untersuchung in Nürnberg verschob. Am Mittwoch hat man nun mit Spieler und Verein (Stade Rennes) zwar alle Unterlagen zum Leihgeschäft (bis 2027) unterschrieben – doch noch immer fehlt für den Senegalesen die Arbeitserlaubnis. Diese muss nun in der deutschen Botschaft in Rom eingeholt werden. Grund: Fayes letzter Arbeitgeber war der italienische Zweitligist US Cremonese. Erst dann kann der Transfer des „10-Mio.-Mannes“ (Faye wechselte 2024 für 10,3 Mio. Euro Ablöse in die Ligue 1) offiziell über die Bühne gehen. Die Verzögerung stört Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) nicht. Der Club-Boss sieht im neuen Innenverteidiger ohnehin keine Soforthilfe: „Faye ist ein ähnlicher Fall wie Javier Fernandez. Den mussten wir eine lange Zeit aufbauen. Auch bei ihm hat es ja zwei, drei Monate gedauert. Wir hoffen nicht, dass es so lange bei Faye dauert, aber wir werden ihn auf jeden Fall sehr, sehr langsam aufbauen. Das haben wir ihm auch so erklärt.“ „Wir gehen ein gewisses Risiko ein!“ Klar ist: Der Senegalese kommt ohne jegliches Mannschaftstraining und mit wenig Spielpraxis zum Club. Zudem hat sich der Westafrikaner in den letzten Wochen nur privat fit gehalten. Chatzialexiou dazu: „Uns ist das alles bewusst. Wir wissen, dass wir mit ihm ein gewisses Risiko eingehen. Wir haben gesagt: Lieber decken wir diesen Zeitraum mit anderen Spielern ab – ähnlich wie bei Emreli damals. Mahir kam verletzt und wir haben ihn über zwei Monate aufgebaut. So wollen wir es auch bei Faye handhaben. Das wird schon eine Challenge werden.“ Dennoch ist Chatzialexiou überzeugt, dass der FCN an Faye viel Freude haben wird: „Am Ende geht es darum, dass wir auf der Innenverteidigerposition gute Jungs haben, die entsprechend um die Plätze kämpfen. Uns war auch wichtig, eine gewisse Qualität insgesamt im Kader zu haben, weil wir mit Luca und Fabio einfach zwei Top-Verteidiger verloren haben.“ Maboulou auf Leihbasis nach Köln Verlassen wird den FCN dagegen Noah Maboulou (21). Der kongolesische Angreifer, der im vergangenen Sommer von der zweiten Mannschaft Stades Rennes' nach Franken wechselte, wird bis 2027 an Drittligist Viktoria Köln (nächster DFB-Pokal-Gegner!) ausgeliehen. Für die Profis stand Maboulou in elf Zweitligaspielen sowie einmal im DFB-Pokal auf dem Platz.

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