FCN: Zweitliga-Bankdrücker vor Länderspiel-Debüt
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Nürnberg - In der 2. Liga wartet Can Moustfa (21) vom 1. FC Nürnberg noch auf seinen Einstand. Dafür steht der Offensivmann jetzt vor seinem Länderspiel-Debüt. Moustfa wurde vom syrischen Fußballverband für die Tests in Jordanien (27.9.) und Usbekistan (1.10.) nominiert. Bislang spielte der Ex-Cottbuser (kam für 300.000 Euro) dort nur für die U-Nationalteams.
Die Wurzeln der Familie des gebürtigen Bonners Moustfa liegen in Syrien. Kurios: Als sein Vater vor 25 Jahren nach Deutschland kam, übernahmen die Behörden den Familiennamen durch einen Fehler mit einem a zu wenig. Aus Moustafa wurde Moustfa. Seitdem lebt die Familie unter falschem Nachnamen. Eine nachträgliche Änderung ist in solchen Fällen meist extrem schwierig.
Syrien ist beim Asien-Cup dabei
In dreieinhalb Monaten könnte Moustfa mit Syrien (25,6 Millionen Einwohner) sogar an einem großen Turnier teilnehmen. Der 83. der FIFA-Weltrangliste ist für den Asien-Cup in Saudi-Arabien (7.1. bis 5.2.2027) qualifiziert. Dem Club würde Moustfa bei einer Nominierung bis zu fünf Pflichtspiele (vier in der Liga, eins im Pokal) fehlen.