FCS chancenlos: Ex-Spieler schocken Saarbrücken
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Jetzt wird es bitter für den 1. FC Saarbrücken. Der Drittligist stößt gegen Tabellenführer Duisburg an seine Grenzen, verliert mit 2:4 und kommt damit noch glimpflich davon. Denn über die gesamten 90 Minuten präsentierte sich der Spitzenreiter als eine Nummer zu groß für die junge Saarbrücker Mannschaft. Drei Wechsel nimmt Trainer Argirios Giannikis (46) im Vergleich zum 0:0 bei Fortuna Köln vor: Für Brünker, Vasiliadis und Lee rutschen Caliskaner, Shuaib und Owusu in die Startformation gegen den Tabellenführer aus Duisburg.
Duisburg mit dem besseren Start
Saarbrücken kommt vor 13.500 Zuschauern nur sehr schwer in die Partie, in der die Gäste direkt ganz aggressiv ins Pressing gehen. Nachdem Casar mit zwei Fernschüssen nur knapp das Tor von Bignetti verfehlt, taucht der FCS erstmals wirklich gefährlich vorm Gästetor auf, doch Owusu scheitert aus spitzem Winkel an Braune (16.). Als jeder im Stadion denkt, dass die Gastgeber nun auch am Spiel teilnehmen, bringt sich die Giannikis-Elf selbst in die Bredouille. Immer wieder spielt der FCS die Bälle kurz hinten heraus – und verliert sie regelmäßig.
Drei Tore in 14 Minuten
Nach Casars Ballgewinn knallt Lobinger zur Gästeführung rein (29.). Fünf Minuten später kriegt der FCS den Ball wieder nicht sauber aus der Gefahrenzone, Bignetti hält noch überragend gegen Bulic, gegen den Abstauber von Fleckstein ist er machtlos – 0:2 (34.). Und es kommt noch schlimmer: Fahrner klärt eine Ecke viel zu kurz, nach ein bisschen Pingpong kommt der Ball zu Bulic, der aus drei Metern zum dritten Mal für den MSV trifft (43.).
Brünker sorgt für Hoffnungsschimmer
Giannikis bringt zur Pause Brünker und Vasiliadis für Gleiber und Caliskaner – und Kai Brünker ist sofort da: Fleckstein rutscht nach harmloser Flanke weg, der Saarbrücker Stürmer verkürzt auf 1:3 (48.). Dann ist auf einmal Pick alleine durch, vertändelt aber den Ball frei stehend vor Keeper Braune (57.) – das kann er besser. Saarbrücken macht es insgesamt zu kompliziert, Duisburg ist eiskalt. Der kurz zuvor eingewechselte Florian Krüger trifft traumhaft zum 1:4 (81.) und verkneift sich den Jubel. Es ist schon der zweite ehemalige Spieler nach Rasim Bulic, der gegen seinen Ex-Verein trifft. Gökdeniz Gürpüz betreibt noch Ergebniskorrektur zum 2:4 (90.), trifft kurz darauf noch die Latte (90.+1). Aus! Giannikis: „Wir haben Lehrgeld bezahlt in Sachen Zweikampfhärte. Aber auch, wie man seine Chancen auch nutzt. Es gibt dann leichtere Aufgaben, als gegen Duisburg daheim 0:3 zurückzuliegen.“