Fernseher von Samsung, LG und Philips im Test: Alle 14 Geräte scheitern am selben Problem
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Fernseher von Samsung, LG und Philips im Test: Alle 14 Geräte scheitern am selben Problem
Von: Linda Mey
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Stiftung Warentest prüft XXL‑Fernseher. An der Spitze steht ein Samsung für 1.342 Euro. Doch ein deutlich günstigeres Modell mischt kräftig mit.
Dortmund – Ein Fernseher für 719 Euro liefert einen besseren Ton als manche Geräte zum doppelten Preis. Das zeigt der aktuelle Test von Stiftung Warentest zu Fernsehern mit 65 und 75 Zoll Bilddiagonale. Den Gesamtsieg holt jedoch ein anderes Samsung-Modell.
Stiftung Warentest: Tester prüfen 14 Fernseher mit 75 Zoll
Für den Test nahmen die Prüfer 14 Fernseher mit 75-Zoll-Display unter die Lupe. Dazu kamen elf Geräte mit 65 Zoll. Die Online-Preise reichen von 719 Euro bis 1.369 Euro. Die Tester untersuchten das Bild, die Handhabung, den Ton und den Stromverbrauch.
Der günstigste Fernseher im Test heißt Samsung GU75U8079FU und kostet 719 Euro. Insgesamt erhält er die Note „Gut“. Stiftung Warentest führt ihn deshalb als Preistipp. Einen Haken hat das Schnäppchen trotzdem: Der Stromverbrauch bekommt ein „Befriedigend“. In zehn Jahren summieren sich die Stromkosten auf 692 Euro.
Sieger im Fernseher-Test: Samsung gewinnt durch Stromverbrauch
An die Spitze setzt sich der Samsung GQ75QN70FAU mit der Note „Gut“ bei einem Preis von 1.342 Euro. Im Betrieb zieht er nur 74 Watt und bleibt damit sparsamer als so mancher kleinerer Fernseher. Ganz hinten stehen drei Fernseher mit „Befriedigend“ (2,8). Darunter der LG 75UR78006LK für 835 Euro, der beim täglichen Gebrauch patzt und dafür eine Abwertung kassiert.
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Eine Schwäche teilen sich sämtliche XXL-Geräte im Test. Bei hellem Umgebungslicht reicht das Bild nur für ein „Befriedigend“ – Farben verblassen, Kontraste verschwinden und der Bildschirm spiegelt. Auch beim Betrachtungswinkel kommt kein einziger 75-Zöller über ein „Befriedigend“ hinaus.
65-Zoll-Fernseher im Test: Philips erhält die Note „Ausreichend“
Bei 65 Zoll zeigt Stiftung Warentest nur eine Vorauswahl: Geräte, die bei hellem Licht mindestens gut abschneiden und unter 1.300 Euro bleiben. Die beste Note dieser Auswahl holt der Samsung GQ65S85FAE mit „Gut“ für 1.139 Euro. Damit schneidet er besser ab als jeder 75-Zöller im Test.
Das Schlusslicht bei diesen Geräten teilen sich zwei Fernseher mit „Gut“. Der Philips 65PUS9000 kostet 892 Euro, schwächelt beim Ton und schafft beim Betrachtungswinkel nur ein „Ausreichend“.
Vor dem Kauf: XXL-Fernseher benötigen mehr Strom und mehr Platz
Der große Bildschirm hat seinen Preis, und zwar nicht nur an der Kasse. Ein 75-Zoll-Display misst rund ein Drittel mehr Fläche als ein 65-Zoll-Modell und schluckt im Schnitt 40 Prozent mehr Strom. Dazu kommt der Platzbedarf: Mit Standfuß messen die Geräte etwa 168 Zentimeter in der Breite und meist über einen Meter in der Höhe.