DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Festgeldzinsen steigen: EZB pausiert - so profitieren Sparer jetzt

Wirtschaft

Nach EZB-Entscheidung Zinsen für Festgeld steigen weiter Von Leon Bensch 25.07.2026 - 16:24 UhrLesedauer: 3 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Wer sein Erspartes sicher anlegen möchte, findet derzeit wieder attraktive Festgeldzinsen. Und im Herbst könnte es für Sparer sogar noch besser kommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen am vergangenen Donnerstag unverändert gelassen. Experten halten diesen Schritt vor dem Hintergrund der erneuten Spannungen im Nahen Osten für angemessen. Für Sparerinnen und Sparer ist das eine gute Nachricht: Die Zinsen für Festgeld steigen weiter. Laut dem "Finanztip"-Zinsbarometer, das fortlaufend mehr als 100 Tages- und Festgeldangebote erfasst, liegen die durchschnittlichen Bestzinsen derzeit bei 3,04 Prozent für zwölf Monate, 3,10 Prozent für 24 Monate und 3,16 Prozent für 36 Monate. Dirk Eilinghoff, Zins- und Immobilienexperte bei "Finanztip": "Jeder sollte nach unserer Empfehlung ein gut verzinstes Tagesgeldkonto für den Notgroschen besitzen. Geld, das für ein bis drei Jahre nicht benötigt wird, kann gut in Festgeld angelegt werden." Hanseatic Bank und Volkswagen Bank locken mit hohen Zinsen Die Hanseatic Bank bietet aktuell beispielsweise mit ihrem "SparBrief" ein Festgeldprodukt mit garantiertem Zinssatz an. Sparerinnen und Sparer legen Ihr Geld für eine feste Laufzeit an und erhalten während dieser Zeit einen unveränderten Zinssatz. Die höchsten Zinsen zahlt die Bank derzeit bei einer Laufzeit von drei Jahren. Dann erhalten Sie 3,11 Prozent Zinsen pro Jahr. Die aktuellen Konditionen im Überblick: 1 Jahr: 2,96 % p. a. 2 Jahre: 3,06 % p. a. 3 Jahre: 3,11 % p. a. (Höchstzins) 4 Jahre: 3,01 % p. a. 5 und 6 Jahre: 2,00 % p. a. Der "SparBrief" kann ab 2.500 Euro eröffnet werden. Während der Laufzeit bleibt das Geld gebunden, eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich. Die Zinsen können Sie sich jährlich auszahlen lassen oder erst am Ende der Laufzeit erhalten. Auch das Festgeldkonto der Volkswagen Bank funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Sie legen Ihr Geld für einen festen Zeitraum an und erhalten dafür einen garantierten Zinssatz. Die höchsten Zinsen bietet die Volkswagen Bank derzeit bei einer Laufzeit von 270 bis 359 Tagen. In diesem Zeitraum erhalten Anleger 2,70 Prozent pro Jahr. Die aktuellen Konditionen: 90 bis 179 Tage: 2,30 % p. a. 180 bis 269 Tage: 2,50 % p. a. 270 bis 359 Tage: 2,70 % p. a. (Höchstzins) Das Festgeld bei der Volkswagen Bank kann ebenfalls ab 2.500 Euro eröffnet werden. Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Eine vorzeitige Kündigung oder Verfügung über das Geld ist grundsätzlich ausgeschlossen. Für die Eröffnung ist ein Verrechnungskonto bei der Volkswagen Bank erforderlich. Falls noch keines besteht, richtet die Bank automatisch ein kostenloses Tagesgeldkonto ein. Sowohl bei der Hanseatic Bank als auch bei der Volkswagen Bank sind die Einlagen über die gesetzliche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken abgesichert. Weitere Top-Anbieter im direkten Vergleich BankZinssatz (p.a.)Laufzeit-BeispielEinlagensicherungHaitong Bank S.A.3,30 %2 JahrePortugal (A+)PBB Direkt3,30 %36 MonateDeutschland (AAA)Crédit Agricole3,25 %Bis zu 5 JahreFrankreich (AA)J&T Direktbank3,25 %2 JahreTschechien (AA-)Bigbank3,20 %3 bis 10 JahreEstland (AA)willBe (LLB)3,20 %2 JahreLiechtenstein (AAA) Kommt im Herbst noch eine Zinserhöhung? Die EZB hält sich für den Herbst alle Optionen offen. Sollten die Preise im September weiterhin zu stark steigen, könnte sie die Leitzinsen erneut anheben. Martin Kocher aus dem EZB-Rat machte deutlich: "Sollte es notwendig sein, die Zinsen zu erhöhen, um unser mittelfristiges Ziel zu erreichen, so wird das passieren." Ziel der EZB bleibt eine Inflationsrate von zwei Prozent. Einen Automatismus nach der jüngsten Zinspause gebe es allerdings nicht. Für Sparerinnen und Sparer bedeutet das: Festgeld bietet derzeit bereits attraktive Zinsen. Sollten die Leitzinsen im September jedoch noch einmal steigen, könnten Banken ihre Angebote weiter verbessern. Deshalb kann es sinnvoll sein, das gesamte Ersparte nicht auf einmal langfristig anzulegen. Wer einen Teil als Notgroschen auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto hält und den restlichen Betrag für ein oder zwei Jahre als Festgeld anlegt, sichert sich bereits heute attraktive Zinsen und bleibt gleichzeitig flexibel, falls im Herbst noch bessere Angebote auf den Markt kommen.

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