Festnahme nach Messerstichen in Berlin
Ein 48-Jähriger ist bei einem Streit in Berlin-Baumschulenweg mehrfach in den Oberkörper gestochen worden. Er musste notoperiert werden, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur DPA sagte. Er habe sich am späten Freitagabend mit einem 45-Jährigen gestritten, bevor es zu der Gewalttat gekommen sei. Wie die Polizei später mitteilte, hatte der 48-Jährige den Abend in einer Gruppe von etwa acht Personen auf einer Grünfläche an der Neuen Krugallee verbracht, als sich der Tatverdächtige zu ihnen gesellte. Gegen 22 Uhr sei es zwischen ihm und dem 48-Jährigen wohl zu einem Missverständnis gekommen. Daraufhin habe der Jüngere mit einem Messer wiederholt auf den Älteren eingestochen. Ein 45-jähriger Freund des Opfers sei diesem zur Hilfe geeilt und daraufhin ebenfalls von dem Tatverdächtigen attackiert und am Oberarm verletzt worden. Als sich der 48-Jährige schließlich mit einer Glasflasche zur Wehr gesetzt habe, habe der mutmaßliche Täter die Flucht ergriffen. Der 48-Jährige schwebte laut Polizei in Lebensgefahr; Einsatzkräfte der Polizei hätten ihn mit Notrettungsmaßnahmen stabilisiert. Die beiden Angegriffenen kamen in ein Krankenhaus, wo der 48-Jährige notoperiert wurde. Der mutmaßliche Täter wurde laut Polizei später von einem Sondereinsatzkommando (SEK) an seinem Wohnsitz in Niederschöneweide festgenommen, wobei er eine oberflächliche Verletzung erlitten habe. Diese wurde in einem Krankenhaus behandelt. Im Anschluss wurde der Mann laut Mitteilung in einen Polizeigewahrsam gebracht und der Kriminalpolizei überstellt. Gegen den 45-Jährigen wird ermittelt. (Tsp, dpa)