DAX +1,36 % 25.959,48 Pkt 09:47:03 MDAX +0,60 % 32.408,58 Pkt 09:47:04 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.402,89 Pkt 09:47:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,21 % 4.115,70 USD 09:52:01 Silber +1,14 % 58,45 USD 09:52:00 Brent -5,02 % 83,52 USD 09:52:02 WTI -6,04 % 79,56 USD 09:52:02 Bitcoin -1,53 % 62.528,63 USD 10:01:59 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 10:01:53 EUR/GBP +0,05 % 0,85640 GBP 10:02:04 EUR/CHF +0,33 % 0,93180 CHF 10:02:04 EUR/JPY -2,13 % 180,644 JPY 10:02:04

Feuerwehren in Griechenland kämpfen gegen 73 Waldbrände

Welt

In Griechenland hat sich ein Waldbrand bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara rund 50 Kilometer westlich von Athen genähert. Hunderte Einsatzkräfte, darunter auch Feuerwehrleute aus Rumänien und Frankreich, kämpfen in der Region Attika gegen die Flammen, die rund um das dicht bewaldete Gebirgsmassiv von Kithairon wüten. "Die Situation ist chaotisch", sagte der Bürgermeister der 36.000-Einwohner-Stadt im griechischen Rundfunk. Nach ersten Schätzungen wurden seit Freitag mehr als 10.000 Hektar Wald sowie Häuser, Ställe und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Etliche Ortschaften wurden per Warn-SMS zur Evakuierung aufgefordert. Als mögliche Ursache des Großbrandes gelten Funken an Stromleitungen eines privaten Windpark-Netzes. Die Leitungen sollen durch starken Wind ins Schwingen geraten sein. Zwei Menschen wurden festgenommen. Zwei Tote bei Kollision zweier Löschhubschrauber Bei Psatha westlich von Athen stießen am Sonntag zwei Löschhubschrauber zusammen. Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie einer der Hubschrauber daraufhin in Flammen aufgeht und zu Boden stürzt. Die beiden Insassen, ein Grieche und ein Däne, kamen ums Leben. Die Piloten des zweiten Hubschraubers konnten notlanden, sie überlebten laut Feuerwehr. Mit dem Helikopter-Unglück stieg die Zahl der Todesopfer der Brände in Griechenland auf fünf. Bereits in der vergangenen Woche waren auf Kreta und auf der Halbinsel Peloponnes drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. 73 Waldbrände im ganzen Land Landesweit gab es 73 Waldbrände zu bekämpfen, von denen 51 am Freitag ausgebrochen waren, wie Feuerwehrsprecher Oberst Vassilis Vathrakogiannis sagte. Starker Wind hatte die Feuer weiter angefacht und die Löscharbeiten aus der Luft erschwert. "Wenn der Wind mit solcher Wucht weht, können selbst die Dutzenden von Flugzeugen, die uns zur Verfügung stehen, nicht sicher eingesetzt werden", schrieb Regierungschef Kyriakos Mitsotakis auf Facebook. Für heute erwartet der griechische Wetterdienst landesweit nachlassende Winde. Entwarnung könne dennoch nicht gegeben werden, betonte der Zivilschutz. Waldbrand auf Kefalonia wohl vorsätzlich gelegt Auch in der Region von Porto Germeno, gut 70 Kilometer nordwestlich von Athen, brennt es. Dort waren fast 500 Feuerwehrleute im Einsatz, weitere rund 100 im Norden des Peloponnes. Ein weiterer Waldbrand war am Samstagabend auf der Insel Kefalonia ausgebrochen. Mitsotakis sprach von einer "äußerst schwierigen" Lage mit "extremen" Wetterbedingungen. Ein 44-jähriger Mann wurde am Sonntag wegen des Verdachts festgenommen, auf Kefalonia vorsätzlich ein Feuer gelegt zu haben, wie die griechische Nachrichtenagentur Ana berichtete.

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