Fiasko bei „Die Höhle der Löwen“: 180.000-Euro-Deal nach der Sendung geplatzt
Es ist schon wieder passiert: Auch in der 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ wurde vor den Kameras eine Vereinbarung getroffen, die im echten Leben keinen Bestand hatte.
Die 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ läuft derzeit wie gewohnt am Montagabend bei VOX, so auch am 21. September 2026, wo unter anderem die Schulfreunde Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel aus Baiersdorf zu Gast waren.
Sie präsentierten ihre Erfindung „Compact Greens“ und hofften auf ein Investment von 180.000 Euro. Im Gegenzug boten sie 15 Prozent Firmenanteile.
Bei „Compact Greens“ handelt es sich um eine für Innenräume entwickelte Pflanzenwand, auf der Kräuter, Salate und andere Pflanzen wachsen können. Ein eigener Garten für das Wohnzimmer also, inklusive Bewässerungssystem und entsprechender Beleuchtung.
Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl hatten die nötige Fantasie, um sich einen lukrativen Absatzmarkt dafür vorstellen zu können – und boten die gewünschten 180.000 Euro. Die Gründer entschieden sich für die Löwin aus Franken, am Ende sahen sie von dem Geld aber keinen Cent.
Weitere geplatzte Deals aus 20 Staffeln „Die Höhle der Löwen“ gibt es hier. Bestimmt kennt ihr noch nicht alle:
Beide Seiten wahren nach außen ihr Gesicht
Nach der Aufzeichnung von „Die Höhle der Löwen“ kam es zu einer wirtschaftlichen Prüfung des Unternehmens, an deren Ende beide Seiten zu dem Entschluss gekommen seien, auf die Zusammenarbeit zu verzichten, wie die Gründerszene berichtet.
Bemüht wurde wie so oft die Floskel der „unterschiedlichen Vorstellungen über die weitere Entwicklung des Unternehmens“, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn alle ihr Gesicht wahren möchten.
Am Ende werden entweder die Gründer mit den Bedingungen von Dagmar Wöhrl und ihrem Unternehmen nicht einverstanden gewesen sein oder aber die Löwin hielt den tatsächlichen Ist-Zustand des Start-ups für zu schwach. Was am Ende des Tages tatsächlich den Ausschlag gab, wissen aber nur die Beteiligten des nun geplatzten Deals.