DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 17:30:14 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,22 % 52.330,62 Pkt 18:09:31 S&P 500 +1,26 % 7.719,50 Pkt 18:09:31 Nasdaq +2,00 % 26.474,84 Pkt 18:09:31 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,84 % 4.072,20 USD 17:59:24 Silber +0,66 % 54,47 USD 17:59:27 Brent -5,51 % 109,43 USD 17:59:28 WTI -1,75 % 99,98 USD 17:59:30 Bitcoin +0,69 % 80.557,08 USD 18:09:27 EUR/USD -0,68 % 1,11420 USD 18:08:42 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 18:09:31 EUR/CHF -0,15 % 0,92270 CHF 18:09:31 EUR/JPY -0,04 % 175,850 JPY 18:09:30

Fifa: Gianni Infantino gibt Fehler zu! DFB-Boss trotzdem enttäuscht

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Führt auch die späte Einsicht auf den Weg der Besserung? Mit seinen Plänen zur Privatisierung der Weltmeisterschaft stieß Gianni Infantino (56) auf flächendeckende Ablehnung. Der Fifa-Boss zog sein Vorhaben schließlich zurück, steht aber auch weiterhin in der Kritik. Im kommenden März will er für eine vierte Amtszeit wiedergewählt werden.

Nun schlägt Infantino versöhnliche Töne an. Und entschuldigt sich für seinen unbeliebten WM-Vorstoß. Auf der Sitzung des Fifa-Rats in Zürich räumte er Fehler bei der Durchführung und Kommunikation des Planes ein. Außerdem soll das Projekt endgültig eingestellt worden sein.

Auf der dreieinhalbstündigen Sitzung sollte Infantino den Vertretern der Mitgliedsverbände vor allem Fragen zu den WM-Plänen und dem Fifa-Friedenspreis beantworten. Die Auszeichnung hatte Infantino im vergangenen Dezember im Zuge der WM-Auslosung an US-Präsident Donald Trump (80) verliehen.

Ob der Preis ein zweites Mal vergeben wird, ist weiterhin offen. Ein Fifa-Komitee soll den Award bewerten. Auf der nächsten Ratssitzung im kommenden Dezember soll schließlich erneut über den Friedenspreis gesprochen werden.

DFB-Boss Neuendorf enttäuscht

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (65) äußerte sich nach dem Zusammenkommen in Zürich unzufrieden. Er sagt: „Wir haben sehr viele kritische Fragen gestellt, befriedigende Antworten hat es aus meiner Sicht nicht gegeben.“ Auf die Frage, ob er Infantinos Entschuldigung als aufrichtig ansehe, antwortete Neuendorf: „Gut, das muss er selbst wissen.“

Das Vertrauen des DFB-Bosses konnte Infantino nicht zurückgewinnen. Er setzt sich neben zahlreichen Uefa-Funktionären dafür ein, dass der Italo-Schweizer im März abgewählt wird. Ein geeigneter Gegenkandidat ist jedoch noch nicht gefunden. Bis zum 18. November können sich mögliche Kandidaten noch aufstellen lassen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren