DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Firefox 153: Native Container für mehr Privatsphäre

Allgemein

Inhaltsverzeichnis close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Mit Firefox 153 führt Mozilla native Container ein, zunächst als Preview. Sie trennen Browser-Kontexte für Arbeit, private Nutzung, Online-Shopping oder Banking, ohne dass Nutzer dafür verschiedene Profile oder Browserfenster benötigen. Cookies, Logins und Werbe-Tracking bleiben jeweils im zugehörigen Container. Nutzer können sich damit etwa parallel bei mehreren Konten desselben Dienstes anmelden oder berufliches und privates Surfen trennen. Weiterlesen nach der Anzeige Die Funktion übernimmt zentrale Aufgaben der seit Jahren verfügbaren Erweiterung „Multi-Account Containers“. Mozilla integriert sie nun direkt in den Browser, weist in der Ankündigung aber darauf hin, dass der Funktionsumfang der Erweiterung noch nicht vollständig erreicht ist. Bestehende Nutzer können das Add-on weiterhin parallel zu den eingebauten Containern verwenden. Container für getrennte Sitzungen Container-Tabs lassen sich über das Kontextmenü eines Tabs oder durch langes Drücken der Schaltfläche zum Öffnen eines neuen Tabs starten. In den Einstellungen können Anwender eigene Container anlegen und ihnen Namen, Farben und Symbole geben. Ein typisches Beispiel ist ein Arbeits-Container für Microsoft 365 oder Google Workspace neben einem Privat-Container für dieselben Dienste. Beide Sitzungen verwenden getrennte Cookies und bleiben daher unabhängig angemeldet. Die Trennung betrifft auch eingebettete Tracker, soweit diese Daten im jeweiligen Container-Kontext ablegen. Sie ersetzt jedoch keine vollständige Anonymisierung: Netzwerkadresse, Browser-Fingerprinting oder geräteübergreifende Zuordnungen lassen sich damit nicht grundsätzlich verhindern. Mehr Schutz für lokale Daten und Geräte Firefox 153 entzieht Erweiterungen standardmäßig den Zugriff auf lokale Dateien. Add-ons benötigen dafür künftig eine eigene Berechtigung „Access local files on your computer“. Sie ist von der weiter gefassten Erlaubnis getrennt, auf Daten aller Websites zuzugreifen. Nutzer können den Dateizugriff später wieder entziehen. Zudem aktiviert Firefox Beschränkungen für Zugriffe auf das lokale Netzwerk standardmäßig für alle Nutzer. Websites müssen künftig um Erlaubnis bitten, bevor sie Dienste oder Geräte im Heim- beziehungsweise Firmennetz ansprechen dürfen. Das betrifft etwa Weboberflächen von Routern, Druckern, NAS-Systemen oder lokal laufenden Entwicklungsdiensten. Der Mechanismus soll erschweren, dass Websites ohne sichtbare Nutzerinteraktion auf Ressourcen im lokalen Netz oder auf lokal laufende Dienste zugreifen. Weiterlesen nach der Anzeige Auch die Standortanzeige wird auffälliger: Hat eine Website Zugriff auf die Positionsdaten, markiert Firefox das Berechtigungssymbol rot. Das Symbol erscheint nun auch auf Suchergebnisseiten, auf denen es zuvor verborgen blieb. Mozilla nennt außerdem verschiedene Sicherheitskorrekturen, ohne sie in den Release Notes näher aufzuschlüsseln. HDR, PDFs und QR-Codes Unter Windows kann Firefox nun Videos mit hohem Dynamikumfang wiedergeben, sofern HDR in den Anzeigeeinstellungen des Betriebssystems aktiviert ist. HDR, kurz für High Dynamic Range, erweitert den darstellbaren Helligkeits- und Farbbereich. Voraussetzung ist ein geeignetes Display. Mozilla weist darauf hin, dass Geräte, die lediglich „HDR video streaming“ anbieten, derzeit nicht unterstützt werden. Bestimmte mit Smartphones aufgenommene Videos erscheinen außerdem noch nicht als HDR. Der integrierte PDF-Viewer erhält zwei neue Bearbeitungsfunktionen: Anwender können PDFs zusammenführen, indem sie eine weitere Datei in die PDF-Seitenleiste ziehen. Außerdem lassen sich Bilder als neue Seiten in ein PDF einfügen. Neu ist auch ein QR-Code-Generator für die aktuelle Seite. Er steckt im Kontextmenü eines Tabs unter „Share > Generate QR Code“. Damit lässt sich eine geöffnete URL unkompliziert auf ein Mobilgerät übertragen oder in gedruckten Einladungen und Aushängen verwenden. Eine Schnellsuche in der Adressleiste startet zudem eine Pipette, die eine Farbe aus einer geöffneten Webseite aufnimmt und in die Zwischenablage kopiert. JPEG XL, Webkompatibilität und Entwicklerfunktionen Über Firefox Labs lässt sich jetzt die experimentelle Unterstützung für JPEG XL aktivieren. Das Bildformat soll bei vergleichbarer Qualität effizienter komprimieren als ältere Formate wie JPEG oder PNG und konkurriert mit WebP. Für Entwickler ergänzt Firefox einen „Local Mode“. Damit lassen sich lokale Verzeichnisse benutzerdefinierten Origins zuordnen. Mehrere Verzeichnis-Zuordnungen werden dabei unterstützt. Anwendungen können so unter einem benutzerdefinierten Origin getestet werden, ohne einen lokalen Webserver starten zu müssen. Das hilft insbesondere bei Web-APIs, die unter file:// aus Sicherheitsgründen nicht funktionieren oder sich dort anders verhalten. Für eine bessere Webkompatibilität implementiert Firefox einen begrenzten Teil des nicht standardisierten Pseudoelements ::-webkit-scrollbar. Webseiten können damit Scroll-Leisten ausblenden. Regeln mit Breiten- oder Höhenangaben (außer null) deaktivieren außerdem für den betroffenen Container Overlay-Scrollbars. Farben, Rahmenradien und weitere Gestaltungsoptionen unterstützt Firefox bewusst nicht. Zusätzlich führt Firefox schrittweise HTTP Compression Dictionaries ein. Dabei können Browser und Server wiederkehrende Inhalte als gemeinsames Wörterbuch verwenden, um ähnliche HTTP-Antworten stärker zu komprimieren und so das Datenvolumen zu verringern. Die ebenfalls schrittweise verteilte „Smart Window“-Funktion zeigt auswählbare KI-Modelle direkt im Assistenten an. Ein neuer Tab enthält dort außerdem eine vertraute Adressleiste für Navigation und Websuche. Siehe auch: Firefox: Download schnell und sicher von heise.de

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