DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Firmenpleiten: „Nahezu alle großen ‌Branchen“ - Zahl so hoch wie seit 21 Jahren nicht mehr

Wirtschaft

In Deutschland hat es einer Studie zufolge im Frühjahr so viele Firmenpleiten gegeben wie seit 21 Jahren nicht mehr. Von April bis Juni wurden insgesamt 4996 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet, wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Donnerstag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit dem zweiten Quartal 2005. Die Zahl der Firmenpleiten kletterte gegenüber dem ersten Quartal 2026 um neun Prozent: „Der Anstieg erfasst nahezu alle großen ‌Branchen“, teilten die Forscher weiter mit. Laut dem IWH-Insolvenztrend gab es allein im Juni 1702 Firmenpleiten. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vormonat und sogar 20 Prozent mehr als im Juni 2025. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Insolvenzgeschehen weiterhin auf einem außergewöhnlich hohen Niveau liegt“, ‌sagte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung. Die Lage sei schwierig: Die Insolvenzen träfen die Wirtschaft in der Breite. „Viele Branchen und Regionen sind gleichzeitig betroffen. Für das dritte Quartal ist weiterhin mit höheren Insolvenzzahlen als im Vorjahr zu rechnen“, sagte der IWH-Experte.

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