Flüge gestrichen, Warnung in Indonesien
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Vulkan in Indonesien ausgebrochen: Internationale Flüge gestrichen, Zivilschutz warnt Menschen im Land
Von: Moritz Bletzinger
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15.000 Meter schießt der Vulkan Anak Krakatau eine Aschwolke in die Höhe. Der aktuelle Ausbruch bringt internationale Flüge teils zum Stillstand.
Jakarta – Dichte Aschewolken schießen aus dem Krater des Anak Krakatau in die Höhe. Der berüchtigte Vulkan in Indonesien ist erneut ausgebrochen. Jetzt liegt der Flugbetrieb an Indonesiens wichtigstem Luftverkehrsknotenpunkt teilweise still.
Insgesamt 209 Flüge am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta wurden gestrichen. Die Sperrung erfolgte aus Sicherheitsgründen. Vulkanasche kann Flugzeugtriebwerke schwer beschädigen. Laut Wetterbehörde hatte die Aschewolke beim aktuellen Ausbruch eine Höhe von 15.000 Metern erreicht. Auch der Katastrophenschutz reagierte. Bevölkerung und Reisende sollen aufmerksam bleiben und bei Ascheregen Maske tragen. Ähnliche Aufforderungen folgten auch auf Ausbrüche am Lewotobi Laki-Laki.
Neuer Ausbruch des Anak Krakatau: Vulkan für verheerende Eruptionen bekannt
Anak Krakatau bedeutet übersetzt „Kind des Krakatau“. Der Vulkan entstand aus den Überresten seines berühmten Vorgängers, der 1883 bei einer der verheerendsten Eruptionen der Geschichte explodierte. Die kleine Vulkaninsel liegt in der Sundastraße zwischen der indonesischen Hauptinsel Java und Sumatra. Sie ist für ihre unberechenbare Aktivität bekannt. 2018 hatte der Vulkan einen Tsunami ausgelöst, der Java und Sumatra traf. Mehr als 400 Menschen kamen ums Leben.
Indonesien auf dem pazifischen Feuerring: Vulkanausbrüche und Erdbeben sehr häufig
Der Inselstaat liegt auf dem Pazifischen Feuerring, wo tektonische Platten aufeinandertreffen. Etwa 130 aktive Vulkane stellen eine ständige Bedrohung dar. Vulkanausbrüche und seismische Aktivitäten gehören zum Alltag der mehr als 270 Millionen Einwohner. (Quellen: BNPB Indonesia, BMKG Indonesia) (moe)