Flugzeugbau: Airbus und Boeing überraschen mit Lieferzahlen
Frankfurt. Es ist eine überraschend starke Lieferbilanz, die Airbus und Boeing im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Farnborough für das erste Halbjahr vorgelegt haben. Boeing konnte in den ersten sechs Monaten 304 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben – so viele wie seit Jahren nicht. Militärische Varianten kommerzieller Modelle sind dabei nicht berücksichtigt. Der Rivale Airbus kam im selben Zeitraum sogar auf 351 Auslieferungen. Weltweit warten Airlines händeringend auf neue Maschinen. In der Pandemie hatten gestörte Lieferketten dazu geführt, dass Flugzeuge mangels Komponenten nicht fertiggestellt werden konnten. Bis heute bremsen etwa Engpässe bei Triebwerken die Auslieferungen. Hinzu kamen die gravierenden Probleme bei Boeing nach den Abstürzen zweier nahezu fabrikneuer 737 Max infolge einer zu aggressiv ausgelegten Steuerungssoftware. Über lange Zeit durfte der Airbus-Rivale keine neuen Jets dieses Typs an Kunden übergeben. Doch das ändert sich gerade: