DAX +0,93 % 26.242,18 Pkt 15:54:08 MDAX +0,16 % 32.562,99 Pkt 15:54:10 Euro Stoxx 50 +0,15 % 6.496,32 Pkt 15:54:00 Dow Jones +2,89 % 54.715,75 Pkt 16:09:08 S&P 500 +2,42 % 7.784,06 Pkt 16:08:59 Nasdaq +3,02 % 26.695,74 Pkt 16:09:09 Nikkei +3,66 % 66.300,44 Pkt 08:45:02 Gold +4,08 % 4.262,50 USD 15:59:08 Silber +4,16 % 62,56 USD 15:59:07 Brent +0,29 % 79,59 USD 15:59:00 WTI -0,38 % 75,48 USD 15:59:10 Bitcoin +0,55 % 64.409,72 USD 16:09:07 EUR/USD +0,43 % 1,15570 USD 16:08:56 EUR/GBP +0,01 % 0,85710 GBP 16:09:10 EUR/CHF -0,04 % 0,93210 CHF 16:09:10 EUR/JPY +0,29 % 181,804 JPY 16:09:10

Fördergeschäft der KfW steigt im ersten Halbjahr auf Rekordwert

Wirtschaft

Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr einen Rekordwert an Finanzierungen freigegeben: Von Januar bis Juni wurden neue Zusagen von 57,7 Milliarden Euro vergeben, wie die KfW mitteilte. Das Neugeschäft lag damit rund 46 Prozent über dem Vorjahreswert. Die KfW sprach von einem starken ersten Halbjahr. Insgesamt erzielte der KfW-Konzern im Halbjahr ein sogenanntes ökonomisches Ergebnis (Konzerngewinn vor IFRS-Effekten, Förderaufwand und Steuern) von 1,238 Milliarden Euro und damit 50 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Anstieg der Finanzierungen durch die Staatsbank KfW steht im Kontrast zu den wachsenden Schwierigkeiten insbesondere mittelständischer Unternehmen, Darlehen von ihren privaten Hausbanken zu erhalten. Als Grund hierfür gilt die schwierige Wirtschaftslage, weswegen die privaten Geldinstitute strenger sind bei der Vergabe von Krediten. Handlungsspielraum für die Bank Das operative Ergebnis - also vor Bewertungen und Förderaufwand - knackte die Milliardenmarke: Es lag mit 1,103 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert von 969 Millionen Euro, vor allem dank Zinsüberschuss. Der Provisionsüberschuss vor Förderaufwand, der vor allem die Vergütung von Förderaktivitäten im Auftrag des Bundes umfasst, lag mit 340 Millionen Euro leicht über Vorjahr. "Es ist sehr erfreulich, dass wir unser Konzernergebnis deutlich steigern konnten. Die KfW setzt diese finanzielle Stabilität ein, um Wirtschaft und Gesellschaft wirksam zu unterstützen", sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW. Er betont: "Die Finanzkraft ist Voraussetzung, um unsere Eigenmittel zu stärken und Förderprogramme zu verbilligen." Mehr inländische Förderung Vor allem in der inländischen Förderung entwickelte sich das zweite Quartal noch dynamischer als das bereits starke erste Vierteljahr - hier erreichte das Zusagevolumen zur Jahresmitte 38,9 Milliarden Euro. Dabei war zum einen die die Nachfrage nach Förderkrediten beim Mittelstand für Klimaschutz- und Umweltvorhaben mit 11,2 Milliarden Euro besonders ausgeprägt. Aber auch die Programme für private Kunden - insbesondere die energieeffiziente Gebäudeförderung samt Heizungsförderung - wurden wieder intensiv nachgefragt. "Die unvermindert hohe Nachfrage nach unseren KfW-Förderangeboten für Klima- und Umweltvorhaben zeigt deutlich: Unternehmen und private Kundinnen und Kunden sind bereit, in die Zukunft zu investieren - wenn die Rahmenbedingungen stimmen", sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW. Förderung für Klima- und Umweltschutz Das Neugeschäft der Export- und Projektfinanzierung erreichte 15,4 Milliarden Euro und liegt damit rund ein Drittel über dem Vorjahresniveau. Gründe für den Anstieg sind laut KfW die Nutzung "attraktiver" Marktchancen sowie der erfolgreiche Abschluss größerer Einzelgeschäfte. Und auch die Zusagen in der KfW Entwicklungsbank legten zu: Sie lagen mit 3,1 Milliarden Euro sehr deutlich über dem Vorjahresniveau. Ursächlich sind vor allem einige großvolumige Zusagen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren