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Formel 1: Ausstiegsklausel in neuem Vertrag? Max Verstappen weicht aus

Sport

Am Donnerstagnachmittag gab Red Bull aus dem Nichts die Vertragsverlängerung mit Max Verstappen, der sich nach heftigen Gerüchten um einen Wechsel zu McLaren und ein Ende seiner Laufbahn in der Formel 1 doch bis 2030 an den Rennstall gebunden hat. Vor seinem Heimrennen im niederländischen Zandvoort sprach der Superstar über seine Entscheidung. Er habe "wahrscheinlich eher kurz vor dem Rücktritt als vor einem Wechsel zu einem anderen Team", verriet Max Verstappen am Donnerstag am Rande des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort in einer Medienrunde: "Nach den ersten paar Rennen habe ich zu Laurent Mekies [Teamchef, d. Red.] gesagt: 'Komm mir nicht mit all diesen Fragen zur Zukunft, denn ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt bleiben will.'" Das fehlende Bekenntnis zu dem Rennstall, der große Probleme hat, dem Niederländer ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem er um seinen fünften WM-Titel in der Formel 1 kämpfen kann, hatte für heftige Spekulationen gesorgt. Ein Wechsel zu McLaren wurde ebenso diskutiert, wie ein Ausstieg aus der Motorsport-Königsklasse. Immer wieder hatte Verstappen über die neuen Motoren und das Reglement hergezogen. Formel 1: Ausstiegsklausel(n)? Verstappen blockt ab Am Donnerstag folgte dann aber die Bekanntgabe, dass der 28-Jährige seinen ohnehin bis 2028 laufenden Red-Bull-Vertrag noch einmal um zwei Jahre verlängerte. Die Regeln würden in den kommenden Jahren "langsam etwas besser werden", sagte Verstappen und führte aus: "Ich bin bereit, damit zu leben, und hoffentlich eröffnet sich bis 2030 mit der Einführung der V8-Motoren möglicherweise eine neue Chance." Er habe sich für eine Verlängerung entschieden, weil er "großes Vertrauen in das Team" habe: "Das ganze Paket stimmt. Ich glaube, wir können bald wieder vorne mitfahren." Ob er sich auch in seinem neuen Arbeitspapier die eine oder andere Ausstiegsklausel integrieren lassen hat, wollte der Niederländer nicht verraten: "Zu Inhalten meines Vertrags äußere ich mich nicht." Es sei aber denkbar, dass sein neuer Kontrakt der letzte ist, den er als F1-Star unterzeichnen wird: "Es ist schwer zu sagen, wie sich die Formel 1 in den kommenden Jahren verändert. Aber wenn sich nicht viel verändert, könnte nach 2030 Schluss sein."

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