Formel 1: F1-Mitarbeiter angeblich im Fahrerlager festgenommen
Beim Großen Preis von Singapur will die Formel 1 an diesem Wochenende das nächste Spektakel veranstalten. Zum Auftakt ist es am Freitag im Fahrerlager aber offenbar zu dramatischen Szenen gekommen.
Wie die "Bild" berichtet, hat es im Rahmen von Taschenkontrollen mehrere Festnahmen gegeben. Demnach wurden bei Mitarbeitern der Formel-1-Teams Vape-Geräte und unversteuerte Zigaretten gefunden.
In Singapur ist das Vapen grundsätzlich verboten, Verstöße werden mit einem Bußgeld von bis zu 7000 Euro geahndet. Andere Tabakprodukte müssen bei der Einreise deklariert werden.
Auch sonst verfügt Singapur über die strengsten Antidrogengesetze der Welt. Auf den Besitz von harten Drogen steht beim Überschreiten bestimmter Mengen sogar die Todesstrafe.
Die F1-Rennställe hatten ihre Mitarbeiter deshalb im Vorfeld nachdrücklich auf die Gesetze vor Ort hingewiesen. Wie es für die festgenommenen Personen nun weitergeht, ist aktuell noch unklar.
Formel 1 geht in den Endspurt
Neu sind solche Vorfälle am Rande des Singapur-Rennens nicht. Bereits im letzten Jahr wurden laut "Bild" 37 Personen wegen E-Zigaretten zu Geldstrafen verurteilt, 32 davon kamen aus dem Ausland.
Rein sportlich richtet sich der Fokus in Singapur nach dem chaotischen Rennen in Malaysia wieder auf den WM-Kampf der beiden Mercedes-Piloten Kimi Antonelli und George Russell.
Aktuell liegt Antonelli mit einem Vorsprung von 84 Punkten an der Spitze der Fahrer-WM. Russell hatte in Malaysia lange auf Podestkurs gelegen, bis sein Bolide plötzlich streikte und Antonelli als Zweitplatzierter hinter Rennsieger Max Verstappen den Vorsprung ausbauen konnte.
Mit dem Rennen in Singapur endet dann auch der Abstecher der Formel 1 nach Asien. Weiter geht es am 25. Oktober in Austin/USA. Danach folgen Mexiko City, Sao Paulo und Las Vegas als Austragungsorte, ehe die Saison in Katar und Abu Dhabi abgeschlossen wird.